Berufsvorbereitung - Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Studien- und Berufsvorbereitung

Auf dieser Seite findet Ihr aktuelle Angebote und Hinweise rund um das Thema Beruf und Studium.

Praktikum - Wichtige Informationen und Downloads

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir! Die Entscheidung für einen Beruf ist eine wichtige Gelenkstelle im Leben.

Wir helfen unseren Schülern durch zahlreiche Maßnahmen, sich rechtzeitig auf die notwendigen Entscheidungen vorzubereiten. Durch den Erlass „Kein Abschluss ohne Anschluss“ soll es gelingen den Übergang zwischen Schule und Beruf für ihre Kinder zu erleichtern und ihnen einen möglichst fließenden Übergang in den Beruf zu ermöglichen. Bereits in Jahrgangsstufe 8 sind bei der Potentialanalyse Stärken und Schwächen analysiert worden, auf deren Grundlage ihr Kind nun das zweiwöchige Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 anwählen wird. Hierzu sucht sich ihr Kind selbstständig einen Betrieb.

Das nächste Praktikum für die künftige JS 10 wird vom 22.1.2018 bis zum 02.02. 2018 stattfinden. In dieser Zeit werden alle Schüler/innen der jetzigen Klassen 9 nicht die Schule besuchen, sondern ca. 40 Wochenstunden in einem Betrieb arbeiten. Dabei sollen die Schüler/innen durch eine(n) Betriebsangehörige(n) und überdies durch eine(n) Lehrer(innen) unserer Schule betreut werden. Um Erfahrungen im Sinne einer allgemeinen und langfristigen Berufsorientierung zu ermöglichen, sollen die Praktikumswochen in einen weiteren Zusammenhang vor- wie nachbereitender Schritte einbezogen werden.

Zum Download stehen die "Informationsbroschüre zum Praktikum 2018" und das "Formblatt 2018" bereit.

Ansprechpartner und Koordinator des Bereiches "Praktikum" ist Frau Hoffmann.



Rückblick - Primanertag 2015

Am Samstag, dem 17.01.2015 fandt der Bergische Primanertag statt. Ca. 150 Berater, zahlreiche Vorträge und individuellen Gespräche mit Hochschullehrern und Berufspraktikern gaben Anregungen und boten Orientierungshilfen bei der Berufswahl. Über die Details klärte die Homepage auf.

AOK - Partnerschaft mit dem Gymbay

Kurzform des Knigge-Seminars

„ Wie Arbeitgeber festgestellt haben, mangelt es heute vielen Auszubildenden an geschäftsüblichen Umgangsformen. Darauf hat die AOK – Die Gesundheitskasse reagiert und möchte jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben oder in die Bewerbungssituation auch in dieser Hinsicht erleichtern.
Deshalb bietet die AOK, neben ihrem Bewerbertraining, Knigge-Seminare an. In diesen Seminaren lernen die Schüler oder Auszubildenden wie Sie sich zu verhalten haben, ohne beim Arbeitgeber anzuecken. Dazu zählen Themen wie „Grüßen und Begrüßen“, „Small Talk“, Nicht blamieren – mit Tischmanieren“ und ein „Knigge-Quiz“.
Im Schuljahr 2012/2013 wurde eine , speziell an unser Stunderaster angepasste, Kurzform des Knigge-Seminars bereits erfolgreich in der 9. Jahrgangsstufe durchgeführt. Eine Wiederholung im laufenden Schuljahr ist in Planung.“

Berufsorientierung am Bay - aktuell

Eins ist sicher, mir ist nicht bang vor Berufen. Es gibt so viele. (Robert Walser, Fritz Kochers Aufsätze)

Schüler bei der Berufsvorbereitung

Neben der Bindung an einen Partner ist die Entscheidung für einen Beruf wohl die wichtigste im Leben, aber beiden Wahlen gemeinsam ist nicht nur, dass die Festlegung nicht in jedem Falle endgültig, sondern auch, dass sie aus der Sicht vieler unserer Schüler/innen noch weit entfernt ist. Entsprechend kann es weniger Aufgabe der Schule sein, eine bestimmte Entscheidung herbeizuführen, als Wege dahin aufzuzeigen, d.h. einen Prozess der Berufswahl in Gang zu bringen und dafür hilfreiche Qualifikationen zu vermitteln.

Im allgemeinen Sinn soll dazu jeder Unterricht beitragen, der u.a. einübt, Informationen zu beschaffen und auszuwerten, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Für und Wider abzuwägen und Probleme planvoll und längerfristig zu lösen, der Neugier weckt, zu Ausdauer erzieht und zu Selbständigkeit ermutigt.

Insbesondere ist das Bewusstsein für Wirtschaft und Arbeitswelt zu wecken bzw. zu erweitern, wie es zunächst im Politikunterricht geschieht. Aber auch andere Fächer wie Deutsch und Fremdsprachen, Geschichte und Religion tragen dazu bei, dass Themen des Berufslebens und Gedanken der eigenen Berufswahl nicht verdrängt, sondern in Form von Texten, Rollenspielen, Übungsdiskussionen u.a. behandelt werden.
Während in den Curricula der Fächer Politik und Deutsch hierzu bereits Vorgaben enthalten sind, sollten künftig weitere Fachkonferenzen Vorschläge zur Verstetigung vorhandener oder Entwicklung neuer Bausteine beraten und beschließen. Informationen über aktuelle Angebote am Schwarzen Brett, etwa zu relevanten Sonderausstellungen wie im Haus der Geschichte/Bonn oder der DASA/Dortmund oder Tagen der offenen Tür in Betrieben, sollten nicht nur von Fachlehrkräften, sondern auch von KlassenleiterInnen als Anregung für Exkursionen genutzt werden; erfolgreiche derartige Unternehmungen, auf der Schul-Website kommuniziert, könnten zur Nachahmung einladen.

Zu Berufsorientierung im engeren Sinne kommen wir dann ab Klasse 9, wenn im Deutschunterricht die Schüler/innen Geschäftsbrief, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf kennen lernen, im Rahmen des Politik – und / oder Erdkundeunterrichts ein Betrieb erkundet wird und die Anregungen im Differenzierungsbereich dazu führen, Begabungs- und Interessenschwerpunkte zu überdenken.
Externe Angebote zum Bewerbertraining von verschiedenen Krankenkassen wurden auf Initiative einzelner FachlehrerInnen des Faches Politik in Anspruch genommen; hier sollten fächerübergreifend (v.a. Politik, Deutsch und Klassenleitung) verbindliche Absprachen zur Nutzung (ev. Mit Evaluation und Vergleich) solcher außerunterrichtlicher Veranstaltungen und ihrer unterrichtlichen Einbindung getroffen werden.

Durch die Einführung des Technikunterrichts im Differenzierungsbereich der Mittelstufe versucht unsere Schule das vorhandene Technikinteresse der Schüler/innen u. a. durch Aufgreifen innovativer Technologien auszubauen und für Technik zu begeistern. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerunternehmen ergeben sich positive Effekte auf beiden Seiten. So entstehen enge Kontakte der Schüler/innen zu Unternehmen und damit zu potenziellen Ausbildungsbetrieben und die Betriebe erreichen eine mögliche Verbesserung der Nachwuchssituation in unserer Region. Gleichzeitig möchten wir eine Verbesserung der Berufswahl- und Ausbildungsfähigkeit der Schüler/innen erreichen und für den Beruf als Ingenieurin oder Ingenieur werben.

Ebenfalls in Klasse 9 bekommen unsere Schüler/innen die Möglichkeit am Girls- bzw. Boysday rollenuntypische Berufe zu erkunden. An diesem Aktionstag können die Schüler/innen Einblicke in Berufsfelder gewinnen, die sie im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Erweiterung der Lebensperspektiven und des Berufsspektrums.

In Klasse 9 gibt es eine erste Berufsberatung im Klassenverband durch das Arbeitsamt, die Schüler/innen erkunden Eignungsprofile und Informationsmöglichkeiten im Internet, insbesondere bei einem Besuch im Berufsinformationszentrum, und hören Ratschläge aus der Praxis zu Fragen der Bewerbung. Sachtexte und Referate zum Thema Arbeit/Beruf im Deutschunterricht ergänzen diese Angebote. Dabei geht es noch nicht um die Entscheidung für einen bestimmten Beruf, sondern darum, die Bereitschaft der Schüler/innen zu wecken, sich mit Fragen ihrer Berufswahl zu beschäftigen.

In dieser Jahrgangsstufe stellen wir unseren Schülern/innen auch die technikorientierten Kurse des Bergischen Schultechnikums (BEST) vor. Das Projekt zielt darauf ab, den Schülern/innen der Jahrgangsstufen 9 bis 12 im Bergischen Städtedreieck Technikunterricht im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Berufsorientierung zukommen zu lassen und ihnen eine fundierte technische Grundbildung zu vermitteln. Viele unserer Schüler und Schülerinnen nehmen an diesen Kursen seit Jahren teil

Ein Projekttag zur Selbstfindung in Klasse 9 mit Gelegenheit, sich über die eigenen Wünsche wie die Stärken und Schwächen in unterschiedlichen Begabungsfeldern, über mögliche Lebensplanungen und diesen zugrunde liegende Wertvorstellungen auszutauschen, ist derzeit wegen der Schulzeitverkürzung ausgesetzt. Hierzu werden die Klassen halbiert, je nach Absprache zwischen den organisierenden Fachlehrern nach Geschlecht oder auch Schülerwahl. In einer Zukunftswerkstatt machen sich die SchülerInnen in einer ersten (Kritik)-Phase bewusst, was sie beschäftigt/ bedrückt, wenn sie an ihre berufliche Zukunft denken. In einer zweiten (Phantasie-) Phase entwerfen sie auf Plakaten, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen/wünschen und vergleichen, ergänzen und kommentieren diese Ideen in Gruppen bzw. im Plenum untereinander. In der dritten (Verwirklichungs-) Phase machen sie sich ansatzweise bewusst, wie Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten die Chancen, Vorstellungen zu verwirklichen, beeinflussen; ein Vergleich von Selbst- und Fremdeinschätzung kann zum Ansporn werden, Stärken zu pflegen und an der Beseitigung von Schwächen zu arbeiten. Mit einer Vorstellung von Berufskollegs wird eine Alternative zur gymnasialen Oberstufe aufgezeigt, die ggf. eigenen Anlagen und Interessen dienlicher ist.
Zur Zeit streben wir ein neues Projekt zur beruflichen Orientierung in Kooperation mit dem Unternehmen „dimension 21“ an, welches unter dem Motto „Abitur – und wie weiter?“ den SchülerInnen Stärken aufzeigen und bei der persönlichen wie auch der beruflichen Zielfindung helfen soll, damit die SchülerInnen mehr Verantwortungsbewusstsein für ihre „persönliche“ Zukunft entwickeln.

Diese Schritte sollen auch helfen, bewusster eine Stelle für das in JS 10 stattfindende vierzehntägige Betriebspraktikum auszuwählen. Hierzu suchen sich die Schüler/innen - überwiegend selbständig – einen Betrieb, in dem sie, nun schon im Hinblick auf einen möglichen Beruf, Anforderungen am Arbeitsplatz, innerbetriebliche Organisationsabläufe und Sozialbeziehungen erleben können; die Schule hilft durch Vor- und Nachbereitung unmittelbar vor bzw. nach dem Praktikum diese Erfahrungen zu strukturieren und zu verarbeiten. Hier geht es vorbereitend zunächst um organisatorische und rechtliche Fragen sowie Umgangsformen im Betrieb. Übertriebene bzw. falsche Erwartungen an eine Praktikumstätigkeit sind zurechtzurücken; so ist u.a. der Enttäuschung vorzubeugen, dass praktische Tätigkeiten oft nur begrenzt möglich sind und Erfahrungen auch/eher durch Beobachtung und Gespräch gewonnen werden können. Geklärt werden ferner Erwartungen der Praktikumsgeber sowie die Anforderungen an das von den PraktikantInnen zu gestaltende Berichtsheft, eine Mappe, die sowohl obligatorische wie – je nach betrieblicher Situation zu aktualisierende – fakultative Bestandteile haben soll. Nachbereitend berichten die SchülerInnen dann von Einsichten, erörtern Einschätzungen und Wertungen, reflektieren die Ausschnitthaftigkeit ihrer Erfahrungen und ziehen erste Schlussfolgerungen für weitere Schritte, etwa zu Information, gezielter Arbeit an eigenen Defiziten oder ergänzenden selbst verantworteten Praktika in den Schulferien. (Ein hauseigenes weiteres Praktikum organisieren die Fachlehrerinnen der Kurse in Erziehungswissenschaft.) Einer vertieften Reflexion dient auch der umfangreiche Praktikumsbericht, den die BetreuungslehrerInnen, welche die PraktikantInnen im Betrieb besucht haben, mit einem Zeugnisvermerk prämieren.

Zudem bieten wir den SuS die Möglichkeit, über das Internetportal azubiarena Online-Bewerbungen zu üben und gezielt an Firmen zu versenden. Auch besteht hier für sie die Möglichkeit, sich direkt auf Praktikumsstellen zu bewerben. Dabei lernen sie ein Selbstprofil zu erstellen, welches auch für andere Bewerbungen genutzt werden kann. Durch die Vernetzung mit Facebook ist dies eine aktuelle zeitgemäße Möglichkeit der Berufsfindung.

Berufskundliche Informationen werden für die Sekundarstufe II weiterhin ständig an einem schwarzen Brett veröffentlicht, in einem Ständer zur Mitnahme bereitgestellt oder in den Tutorenkursen verteilt, so über Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, aus der Wirtschaft oder des Arbeitsamtes, gezielte Stellenangebote, Termine der ZVS u.ä.
Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit wird kursweise und zusätzlich in individuellen Sprechstunden im Hause fortgesetzt.

Bei einem externen Training nach Art eines Assessment Centers ganztägig im Hause unserer Partnerfirma EDE (Einkaufsgemeinschaft Deutscher Eisenwarenhändler) und bei der Barmer GEK erleben die SchülerInnen der JS 11 die Anforderungen eines Bewerbungsverfahrens, z.B. Vorstellungsrunden mit Selbstpräsentation, Bausteinen von Einstellungstests, Rollenspielen u.ä. praxisnah mit. Die Bezugsgruppe dafür sind die Tutorenkurse, um die Teilnehmerzahl zu jedem Termin begrenzt zu halten, so dass abschließend jeweils jeder der Teilnehmer ein individuelles Feedback zu seinem Auftritt erhalten kann.
Exkursionen zu Universitäten oder in Betriebe im Rahmen von Leistungskursen vermitteln weitere Praxisbegegnungen. Eine weitere Kooperation mit der AOK befindet sich im Aufbau.

Gesprächskontakte mit Berufsvertretern, wie sie im Tal traditionell vor allem Ausbildungsbörse und Primanertage ermöglichen, werden auch in hausinternen Veranstaltungen (genannt BIG = Berufe im Gespräch) in zweijährigem Rhythmus angeboten, und zwar für SchülerInnen der JS 9-11, so dass jeder Absolvent zweimal die Gelegenheit nutzen kann. Dabei stehen jeweils Berufsvertreter aus dem Kreis von Eltern, Ehemaligen oder Freunden der Schule für zweimal 45 Minuten einer Kleingruppe Rede und Antwort zu Fragen nach Ausbildungswegen, Studienvoraussetzungen, beruflichen Einsatzmöglichkeiten, speziellen Anforderungen und Belastungen, Vergütungen und Aufstiegschancen u.a. mehr.

Kontakt mit der Berufsberatung der „Profis“ beim Arbeitsamt

„Schule – und was kommt dann?“

Vielleicht meinst du, dass diese Frage dich noch gar nicht betrifft. Erst mal den Abschluss machen und dann sehen, wie es weitergeht.
Doch wenn du alle Chancen für deine Zukunft haben möchtest, solltest du dir jetzt Gedanken machen, was du nach der Schule machen willst.
Bevor andere deine Zukunft entscheiden, nimm sie lieber selbst in die Hand! Informiere dich, welche Berufe / Studiengänge es gibt!
Finde heraus, was für dich das Beste ist!
Nutze deine Chancen!
Dir kommt der Einstieg in die Berufs-/ Studienwelt vielleicht wie ein Dschungel vor. Die Berufsberatung  der Agentur für Arbeit wird dir eine erste Orientierungshilfe sein.
Die Berufsberater/innen bieten Beratung nach Terminvereinbarung an.
Du willst einen Termin bei der Berufsberatung?

Melde Dich einfach unter der folgenden Adresse an:

Noch ein Tipp: Ab sofort können sich SchülerInnen für den BiZ Newsletter anmelden, um Infos, Berichte und Veranstaltungen im BiZ Wuppertal nicht zu verpassen. Hier der Link zum BiZ Newsletter!

BEST - Bergisches Schultechnikum

Das Bergische Schultechnikum bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 13 Technikunterricht im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Berufsorientierung an. Hier wird in interessanten Projekten eine fundierte technische Grundbildung vermittelt.
Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen in der Vergangenheit zum Beispiel an folgenden Projekten erfolgreich teil:

Weitere Informationen und die aktuellen Anmeldetermine findet Ihr unter www.nrw-best.de.