Archiv 2015-16 - Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Bemerkenswert (Schuljahr 2015 / 2016)!

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Mathematik - Sieger im Känguru-Wettbewerb

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Am 29. Juni fand in der großen Pause die Siegerehrung für den Kängurutag 2016 statt.
Dieses Jahr beteiligten sich 212 Schülerinnen und Schüler an diesem Mathematikwettbewerb.
Besonders stolz sind wir auf unsere 11 Preisträgerinnen und Preisträger.

Einen 3. Preis haben folgende Schülerinnen und Schüler erhalten:
Jette Carolin Lips, 5e
Jakob Kuhlmann, 6e
David Pabst, 8c
Ben Hager, 8b
Elisa Jeremy Horn, 8e
Levin Deville, Q 1

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Einen 2. Preis erlangten:
Ben Philipp Sopp, 5b
Jakob Dühr, 8b
Nick Bastian Lips, 8b

Einen 1. Preis gab es für:
Eagalavian Uthayarajah, 5a
Finn Vogt, 5a

Eagalavian Uthayarajah, 5a, schaffte außerdem den weitesten Känguru-Sprung der Schule: er löste 19 Aufgaben in Folge richtig.

Text: E. Voigt
Bilder: R. Sobolewski


Schulkonzert - „Sommergefühle“

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Am 23.06.2016 folgten wieder viele Eltern, Bekannte und Lehrer der Einladung zum Schulkonzert unter dem Motto „Sommergefühle“. Diese waren bisher aufgrund des Wetters noch nicht wirklich aufgekommen. Zum ersten Mal gab es vorab im Internet die Möglichkeit, sich die besten Plätze zu sichern, wovon auch einige Besucher Gebrauch gemacht hatten.

Das diesjährige Schulkonzert stand unter der Leitung der beiden „neuen“ Musiklehrer Frau Tillmann und Herr Czinczoll, die ihre Premiere mit den Chorklassen und den Chören hatten. Zu Beginn dankte Herr Appenzeller Herrn Kleinkauf für sein ehrenamtliches Engagement für die Bläsergruppe, die er auch auf die Musikfahrt begleitet hatte. Die Bläsergruppe bildete den Rahmen des Schulkonzertes. Außerdem wurde die Arbeit des Stimmbildners Herrn Navas gewürdigt. Nach dem Auftakt durch die Bläser stellte die Chorklasse 6a das Live-Hörbuch Dornröschen vor, bei dem sowohl die Gestaltung des Bühnenbildes, die musikalische Ausarbeitung als auch die Klavierbegleitung durch die Schüler erfolgte.

Schulkonzert2016
Die Schüler der Chorklasse, die in einem einheitlichen Look auf der Bühne standen, präsentierten neben dem Gesang auch gute Lesebeiträge. Nach einer Pause, in der man sich gegen eine Spende für die Abikasse mit einem Obstbecher und Selbstgebackenem stärken konnte, war erneut die Bläser AG zu hören. Danach hatte die Chorklasse 5a mit Unterstützung des Jahrgangsstufenchores 5 und des Chores 7-12 ihren Auftritt mit Stücken zum Thema Animalisches, zu denen des bereits vorab drei Aufführungen in der Aula bzw. der Auferstehungskirche gab und die dabei besonders das jüngere Publikum begeistert hatten. Es wurden sowohl „Spaßlieder“ zum Thema dargeboten, unter anderem Herr Appenzellers Lieblingslied „Der Hai im Kochtopf“ als auch Lieder von Uli Führe.

Schulkonzert2016
Hierbei ist auch der Auftritt des Solo-Rappers bei dem Song „ Der Rap-Hahn“ besonders zu erwähnen, da hier auch der schauspielerische Aspekt viele Lacher und begeisterten Applaus hervorrief. Die 40 Aktiven auf der Bühne waren auch stimmlich beeindruckend. Der Chor 7-12 hatte dann mit 20 Schülerinnen und Schülern seinen Auftritt mit Liedern aus „The Lion King“, wobei einzelne Sängerinnen auch solistisch agierten. Den Abschluss bildete wieder die Bläser AG bevor die Veranstaltung pünktlich zum Viertelfinalspiel der Fußball-EM endete. Am Ausgang hatten die Besucher die Möglichkeit, Ihrer Begeisterung auch durch einen kleinen Beitrag für die musikalische Arbeit am GymBay Ausdruck zu verleihen.

Text/ Bilder: B. Bockmühl


Konzert in der Wuppertaler Stadthalle (JS 5)

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Am 23.06.2016 war es soweit: um 9 Uhr morgens ging es mit insgesamt 150 SchülerInnen, 5 Lehrkräften und 5 Eltern in Richtung Wuppertaler Stadthalle. Nach 2 km Fußweg angekommen bot sich unseren Ohren schon vor der Stadthalle und im Eingangsbereich eine nicht ganz alltägliche Klangkulisse: zwei Drehorgeln versetzten uns in Jahrmarktstimmung. Im Gegensatz zu diesen Klängen stand der mit Jugendstil-Malereien und Stuck verzierte große Saal der Stadthalle (siehe Fotos). Der Zusammenhang wurde durch den interessanten Vortrag des Education-Teams der Wuppertaler Sinfoniker verdeutlicht.

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Die Komposition „Petruschka“ greift zurück auf typische Jahrmarktsklänge und -gesänge aus Frankreich und Russland. Igor Strawinskys Inspirationsquellen waren also genau solche Drehorgeln, die wir gerade noch gehört hatten. Vor dem klanglichen Hintergrund eines Jahrmarkts verliebt sich in dem Ballet „Petruschka“ die gleichnamige Puppe in eine wunderschöne Ballerina. Diese Liebe bleibt unerwidert und letztendlich stirbt Petruschka sogar beim Versuch die Liebe der Ballerina zu bekommen. Diese Szenen, die musikalisch eigentlich für ein berühmtes zeitgenössisches Tanztheater bestimmt waren, wurden in der Fassung der Wuppertaler Sinfoniker durch Fotografien verdeutlicht und fanden in den Kompositionen von Strawinsky ihre musikalische Entsprechung. Für jede Figur und Stimmung fand der Komponist eine Musik, die die Welt der Puppen vor unseren inneren Augen hat auferstehen lassen.

An dieser Stelle bedankt sich die 5. Jahrgangsstufe des GymBay bei den Wuppertaler Sinfonikern und dem Education Team!

Text/ Bilder: M. Czinczoll


Latein GK 10 - Nero lockte

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20 SuS des GK Latein (10.Jg - Latinumskurs) nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands mit römischen Wurzeln.
Natürlich standen zunächst die römischen Überreste auf dem Programm: Die Porta Nigra, drei verschiedene Thermen, das Amphitheater, die Doppelkathedrale, die Römerbrücke und die Palastaula des Kaisers Konstantin.
Das Wetter spielte trotz vorheriger Unkenrufe super mit. Nur am Abend - das erste Deutschlandspiel der EM - grollte der Himmel.

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Am faszinierendsten aber war die gerade neu eröffnete Nero-Ausstellung im Landesmuseum: Kaiser Nero, der 3 Frauen umbrachte (u.a. seine Mutter), aber nie seine wahre Liebe fand,
Tyrann und gleichzeitig Künstler,
Bauherr eines grandiosen Palastes in Rom (domus aurea)

all diese Facetten seiner Regierungszeit wurden den Schülern sehr anschaulich und überzeugend (3D-Räume) dargeboten.

Bevor man nach Rom fliegt – Trier, die ehemalige Residenzstadt Kaiser Konstantins, ist eine Reise wert.

Text/ Bilder: E. Ahlrichs


"Rampenfieber" im Gymbay

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Am 23.06.2016 präsentierten die DuG-Kurse der 8. und 9. Klassen sowie die 11er Literaturkurse im Rahmen des alljährlichen Abends „Rampenfieber“ ihre Stücke in der Aula unseres Gymnasiums.

Diese Veranstaltung zählt zu den jährlichen Highlights unserer Schule. Die harte Arbeit und monatelange Proben haben sich, wie immer, mehr als gelohnt. Die Darbietungen waren einerseits extrem witzig und kreativ, andererseits schockierend und mahnend.

Text/ Bilder: S. Schulz


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Eine Harfe im Gymbay

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Was sich in der Säule einer Harfe befindet, warum sie sieben Pedale hat, wovon nicht ein einziges zum "Gas geben" verwendet wird, warum sie Knie, Hals und Kopf hat aber nur einen Fuß, ob sie tatsächlich aus purem Gold besteht oder nicht, warum die Saiten in der mittleren Lage teurer sind als die in der tiefen Lage ....

All das und noch mehr Fragen wurde den 5. Jahrgangsstufen am 3. Juni von professionellen Musikern des Wuppertaler Sinfonieorchesters beantwortet. Diese waren gekommen, um alle 5er auf den traditionellen Konzertbesuch des GymBays bei den Sinfonikern am 23. Juni vorzubereiten. Unter der Leitung von Gerald Hacke und Nicola Hammer stellten die fünf Musikprofis neben ihren Instrumenten auch das Ballett Petruschka von Igor Strawinsky vor, dass beim Konzert in der historischen Stadthalle zu hören sein wird.

Wir bedanken uns beim Education Team der Wuppertaler Sinfoniker und freuen uns auf ein spannendes Konzert unter der Leitung des Dirigenten Lancelot Fuhry.

Text: M. Czinczoll


Cambridge Certificates: Top fit in „Everyday English‟!

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Alle Teilnehmer des FCE Kurses (Cambridge First Certificate of English) haben die Prüfer aus England überzeugt und ihre Prüfungen erfolgreich bestanden. Sie verfügen damit jetzt über eine der wertvollsten, weltweit anerkannten Englischqualifikationen.

Selbstdisziplin, Ausdauer und Mut haben sie alle bewiesen – wir gratulieren und freuen uns über so viel Engagement mit

Sahel Ghaderi, Amal Kasmi , Asma Khelifia, Achmed Khelifia, Franziska Früh, Ance Umalasa, Clara Siqueira Loureiro, Tobias Blöbaum, Viola Deville, Philine Dersch und Lea Schäfl.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern zu ihren guten und teilweise sogar ganz ausgezeichneten Ergebnissen!

Text: C, Zetzsche


Geographie-Exkursion - LKs und GKs 11 in Duisburg & Oberhausen

Philosophie nach Fenstern im Stahlwerk der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH

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Als wir Dienstagmorgen in den Reisebus nach Duisburg steigen, weiß noch keiner so genau, was ihn im Stahlwerk erwarten würde. Dort angekommen erhalten wir also erst einmal eine kurze Einweisung und erfahren in einem Vortag alles zum Thema Stahlproduktion allgemein und speziell in diesem Werk. Ausgerüstet mit Schutzhelm, Brille und orangenen Mänteln steigen wir wieder in den Bus, der uns über das Gelände fährt. Schon während der Busfahrt werden wir über Hochöfen, riesige Batterien und Sandberge, die gefährlicher sind als sie scheinen, aufgeklärt. Im Bürogebäude nebenan arbeiten Ingenieure. Je mehr Fenster diese haben, desto mehr haben sie auch zu sagen. "Philosophie nach Fenstern, so einfach ist das", wird uns erklärt.

Dann umgibt uns ein eigenartiger Geruch. Es fühlt sich an, als hätte jemand ein riesiges Feuerwerk in einer Halle veranstaltet. Wir sind im eigentlichen Stahlwerk angekommen und befinden uns neben riesigen Kränen und vor glühenden, dampfenden Kesseln mit Roheisen.
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Dass wir dem Stahl so nahe kommen, hätte keiner von uns erwartet. Während wir zusehen wie ein Kessel von einem Kran in eine Vorrichtung gehoben wird, erläutert man uns das Prozedere: Man könne es mit dem Kochen vergleichen, nur eben ohne Wasser und mit ca. 1500°C viel heißer.

Wir verfolgen einen der Kessel ans andere Ende der Halle.
Als das Eisen aus diesem dann in den Hochofen gegossen wird, sprühen die Funken.
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"Der Ofen darf nicht ausgehen", hören wir, "24 Stunden ist er mit Roheisen, Schrott und Koks gefüllt." Diese Zutaten braucht man zur Herstellung von Stahl. Als letzte Station im Stahlwerk sehen wir, wie die fertigen Stahlrohre von Wasser gekühlt werden. Sie laufen über ein Band und das ganz automatisch.

Als wir wieder in unseren normalen Anziehsachen im Bus sitzen, geht es Richtung Oberhausen. Nach einer Mittagspause im CentrO laufen wir zum Gasometer.
Dort befindet sich im Moment die Ausstellung "Wunder der Natur" mit vielen tollen Fotografien zum Thema. Zwei Stockwerke höher müssen wir staunen: Über uns befindet sich eine riesige Projektion der Erde mit den Abläufen von Tag und Nacht.
Wir brauchen einige Minuten um uns von dem Abbild zu lösen und mit dem Aufzug weiter nach oben zu fahren.

Für heute unsere letzte Station: Die Aussichtsplattform des Gasometer, die uns einen tollen Blick über Oberhausen und die umliegenden Städte ermöglicht. Nun können wir auch genau erkennen, was uns hergeführt hat: Das Ergebnis des Strukturwandels im Ruhrgebiet.

Text: J. Stolpmann GK 11
Bilder: S. Schulz


Austausch bildet: Internationales Treffen der PASCH-Schulen in Berlin

. . . und das Gymbay war dabei!

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Das Städt. Gymnasium Bayreuther Straße war eine der wenigen ausgewählten Pasch-Schulen, die zu dem internationalen Bildungskongress „Menschen bewegen“ eingeladen wurden. Zwei Schülerinnen mit Austauscherfahrungen in Indien und China nahmen an der Veranstaltung teil. Hier ist der Erfahrungsbericht von Delia Uhl und Lara Wagner:

Nach unserer Ankunft in Berlin am 13. April begann das dreitägige Programm des internationalen Forums zur auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, das vom Auswärtigen Amt initiiert wurde. Im Fokus stand die PASCH- Initiative "Schulen - Partner der Zukunft", ein weltweites Netzwerk mit 1800 Schulen.

Wir wurden offiziell von Vertretern der Politik im Weltsaal des Auswärtigen Amtes empfangen. Dort trafen wir auf über 300 Schüler aus der ganzen Welt, die auch an dem internationalen Bildungskongress „Menschen bewegen“ teilnahmen, um sich über Kultur, Bildung, Politik und der Wichtigkeit der deutschen Sprache auszutauschen.

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An dem zweiten Tag konnten wir unterschiedliche interessante Workshops in einem Berliner Gymnasium wahrnehmen, wie zum Beispiel an einer Stadterkundung mit Berliner Schülern oder dem Workshop "Jugend debattiert".
Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten den Kurfürstendamm für uns entdecken. Abends fand eine „lange Nacht der Ideen“ statt. Ein Programmpunkt war der preisgekrönte deutsche Jugendfilm "Kaddisch für einen Freund" (2012), den wir im legendären Kino Cinema Paris geschaut haben. Es ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem alten russischen Juden Alexander und dem jungen Araber Ali. Im Anschluss an dem Film konnten wir dem in Berlin lebenden Regisseur Leo Khasin viele Fragen stellen. Was haben wir aus dem Film mitgenommen? Im wesentlichen geht es in dem Film um Menschlichkeit, denn nur mit Menschlichkeit können die heutigen Konflikte in der Welt überwunden werden.

Das Programm begann am letzten Tag mit weiteren Workshops am Gleisdreieck. Vormittags besuchten wir einen Poetry Slam Kurs, in dem wir Freundschaften mir ausländischen Schülern schlossen. Am Nachmittag nahmen wir an einem traumapädagogischen Stelzen- Kurs teil, der von syrischen und irakischen Flüchtlingen angeleitet wurde.

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Das Highlight des Abends war die Rede von Außenminister Frank Walter Steinmeier. Am Ende der Rede kamen alle Schüler zu ihm auf die Bühne. Dabei nutzten wir die Gelegenheit auf ein besonderes Selfie.

Den Abend ließen wir mit einigen Schülern aus verschiedenen Städten Deutschlands auf dem Alexanderplatz mit einem Blick oben vom Fernsehturm über die illuminierte Millionenmetropole Berlin ausklingen. Vor unserer Abreise am Samstagmittag besichtigten wir noch unter anderem das Brandenburger Tor und den Deutschen Bundestag.

Unser Fazit: es waren vier außergewöhnliche Tage in Berlin, an denen wir Freundschaften mit Schülern aus aller Welt schließen konnten und auch unsere eigene Hauptstadt besser kennen lernen durften.

Text: D. Uhl und L. Wagner
Bilder: Gößmann, Uhl, Wagner


Die Musikfahrt 2016

Musikfahrt2016
Die Vorfreude war riesig und umso schöner war es als es dann am 20.04.2016 endlich los gehen konnte.

Dieses Jahr ging es erstmalig in die Tagungsstätte Haus am Turm, die malerisch auf den Ruhrhöhen in der Nähe von Essen Werden liegt.

Auf dem Programm standen für die Chorklasse 6a, die Bläser-AG, die Band und den Chor (7-12) drei Tage lang Proben für anstehende Konzerte im Mai und Juni.

Neben den Proben konnte man rund ums Haus am Turm Basketball, Fußball und Tischtennis spielen. Am zweiten Tag wurde sogar eine Kegelbahn entdeckt.

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Am Lagerfeuer klang die viel zu kurze Fahrt dann an einem frühlingshaft lauen Abend aus und viele waren sich sicher: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!



Text/ Bilder: M. Czinczoll


Alle Wege führen… - so auch das Bay

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Rom - Voller Erwartungen und mit der Absicht, keine Kirche unbesichtigt zu lassen, stiegen wir am 31.3 in das Flugzeug, landeten am Flughafen Ciampino und fuhren zum Hotel. Nach kurzer Rast fingen wir bereits an, Rom zu erkunden.

Am ersten Tag durchschritten wir unter anderem das Nordtor, wo einst Luther und Goethe hindurchgegangen sind - was für eine Ehre! Wir sahen in den 5 Tagen alles, was man in Rom gesehen haben sollte, von der Piazza del Populo über die Spanische Treppe bis hin zum antiken Rom inklusive Roms Wahrzeichen, dem Colosseum, und noch einiges mehr, wie z.B. das Pantheon. Wir warfen Münzen in den Trevibrunnen und zündeten Kerzen in den (zahlreichen) Kirchen an. Ein highlight war natürlich der Vatikanstaat, wo wir den Petersdom, die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besichtigten.

Doch wir sahen nicht nur die klassische Touristenseite Roms, sondern auch Orte, die vielleicht nicht unbedingt auf der Liste stehen. So besuchten wir die Ice Bar, eine Bar, die, wie der Name schon sagt, komplett aus Eis bestand und in der eine Temperatur von -5 Grad Celsius herrschte.

Nach fünf Tagen toller Erfahrungen und voller Eindrücke ging es wieder Richtung Wuppertal. Rom hatte unsere Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Text: Hannah Orendi und Jonas Lauscher
Bilder: E. Ahlrichs


SHS - Ein Programm der SV

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"SHS - Ein Programm der SV" Dürfen wir vorstellen: das neue "Schüler helfen Schülern"-Programm

Das "Schüler helfen Schülern"-Programm ist ein schulinternes Lernprojekt, organisiert von der Schülervertretung des GymBays. Ziel dieses Programmes ist es, Unterstufenschüler mit Lern- und Verständnisschwierigkeiten mit Schülern der Oberstufe in Verbindung zu bringen, damit diese gemeinsam den Unterrichtsinhalt noch einmal durchgehen und üben können.

Der Vorteil der schulinternen Lösung liegt zum einen in der Nähe der Oberstufenschüler zu dem Unterrichtsinhalt der Klassen 5-9. So können sich die Oberstufenschüler oft besser in ihre jüngeren Lernpartner hineinversetzen, ihnen Tipps aus eigener Erfahrung geben und so die Distanz zum Schüler verringern, die oft bei klassischen Nachhilfemodellen entsteht. Zum anderen liegt der Vorteil im Finanziellen: die Entlohnung für das gemeinsame Lernen liegt mit 7,50€ pro Stunde weit unter den Preisen, die Sie oft für kommerzielle Nachhilfeangebote bezahlen.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf der programmeigenen Internetseite unter „www.shs-gymbay.de“

Text: M-L Luhn


Besuch des indischen Botschafters in Wuppertal

Botschafterbesuch
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der deutsch-indischen Schulpartnerschaften zwischen dem GymBay und mehreren indischen Privatschulen aus dem Großraum Delhi, seit vier Jahren mit der G.D. Goenka Public School in Ghaziabad, besuchten der indische Botschafter, Seine Exzellenz Gurjit Singh, und seine Ehefrau in den Osterferien die Stadt Wuppertal. Die Schwebebahn, das Engelshaus, ein Empfang beim Vorstand der Stadtsparkasse (die die Indienprojekte des GymBay alljährlich finanziell unterstützt) und ein Lunch im angenehmen Ambiente von Schloss Lüntenbeck standen auf dem Programm des Botschafterehepaares, bevor sie nach Köln weiterreisten. Für die Schule nahm außer Schulleiter Detlef Appenzeller auch die Schulpflegschaftsvorsitzende Andrea Albrecht an den Programmaktivitäten teil. Die Stadt Wuppertal wurde von Bürgermeisterin Schulz würdig vertreten; auch einige Mitglieder des Rotary Clubs Wuppertal-Süd gehörten zur Wuppertaler Delegation.

Der Schriftsteller Rajvinder Singh, der die deutsch-indische Schulpartnerschaft vor 10 Jahren ins Leben gerufen hatte, zeichnete für das Besuchsprogramm in Wuppertal mit verantwortlich und begleitete das Botschafterehepaar auf seiner weiteren Reise zu einigen weitere Städten der Region.

Der indische Botschafter lobte die Aktivitäten des GymBay im Rahmen der deutsch-indischen Schulpartnerschaft und sagte für die Zukunft seine persönliche Unterstützung zu. Herr Singh regte an, als ergänzendes Angebot in Wuppertal einen überschulisch organisierten Hindi-Sprachkurs für interessierte Schülerinnen und Schüler anzubieten. Die Botschaft werde sich nach Kräften bei den hierbei zu lösenden organisatorischen und finanziellen Herausforderungen beteiligen.

Text: D. Appenzeller
Bilder: G. Neumann (MZW Wuppertal)


China-Austausch 2016

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10 Uhr, Düsseldorfer Airport, das chinesische Abenteuer kann beginnen. Nach den zahlreichen Vorbereitungsseminaren ist es endlich soweit, die Theorie in die Praxis umzuwandeln. Die nächsten zwei Wochen sollen uns 14 Schülern und unseren Begleitern einen Einblick in die Jahrhunderte alte Kultur und Architektur der Volksrepublik China verschaffen.

Nach einem anstrengenden 11 stündigen Flug sind wir endlich um 6 Uhr in Peking angekommen. Ohne jeglichen Schlaf ging es weiter zu unserem 4-Sterne-Hotel, in dem wir Zeit hatten, uns auszuruhen und die Straßen Pekings zu erkunden. Pünktlich um 11 Uhr hatten wir unseren ersten chinesischen Lunch, der anders als erwartet sehr gut und vor allem interessant geschmeckt hat. Außerdem besuchten wir den architektonisch beeindruckenden Himmelspalast.

Auf den 2. Tag hat sich jeder ganz besonders gefreut. Wir bestiegen die endlosen Stufen der berühmten und atemberaubenden chinesischen Mauer. Der 3. und letzte Tag in Peking sollte uns einen noch größeren Einblick in das alte Zentrum Pekings ermöglichen. Wir besuchten die bekannte Verbotene Stadt, die vor allem durch ihre gewaltige Größe ziemlich beeindruckend war, sowie auch den Sommerpalast.

Nach den drei tollen Tagen waren wir sehr nervös, denn von Peking ging es weiter nach Wuhan, wo wir endlich unsere Gastfamilien kennen lernen konnten.


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10 Tage lang sollten wir nun die No. 1 Middle School in Wuhan zusammen mit unseren Austauschpartnern besuchen. Die Schule ist ein großes Internat, in dem die meisten unserer Gastgeschwister wohnen, jedoch durften sie während unseres Aufenthalts zusammen mit uns bei der Familie bleiben. Der Ablauf unseres Schultages verlief jeden Tag folgendermaßen: Wir kamen mit unseren Partnern in die Schule und der Rest des Tages bestand entweder aus schwer verständlichen Unterrichtsstunden oder einem Ausflug, der uns die Möglichkeit gab, die Stadt Wuhan besser kennen zu lernen.

Eine der interessantesten Erfahrungen war es, das Leben eines gleichaltrigen Jugendlichen auf einem anderen Kontinent mitzuerleben. Die Gastfreundlichkeit unserer Gastfamilien ermöglichte es, dass wir uns zum Ende hin fast als ein Teil der Familie fühlten. Der Moment, vor dem wir uns am meisten fürchteten, war der emotionale Abschied, denn aus einem Austausch wurde Freundschaft.

Jedoch kommt es bald zu einem Wiedersehen, worauf wir uns schon alle freuen. China war eine wunderbare Erfahrung, die wir jedem nur weiterempfehlen können.
Ein Austausch zeigt ein Land nicht nur aus der Perspektive eines Touristen, sondern auch das reale Leben der Menschen dieses Landes.

Text: Lea-Mandana Zvicer u.a.
Bilder: A. Schmidt-Bertram


Austausch mit Renaison 10.03.-17.03.2016

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Die Brücke zwischen Frankreich und Deutschland…

Das Thema des diesjährigen Frankreichsaustausches waren Brücken, um symbolisch die Verbindung zwischen den Franzosen und Deutschen darzustellen. Am ersten Morgen nach unserer Ankunft hatten wir die Gelegenheit Roanne, die kleine aber gemütliche Stadt in der Nähe von Renaison mithilfe einer Rallye besser kennen zu lernen. Jeder hatte ein schönes Wochenende mit seiner Gastfamilie. Manche besuchten Burgen und Städte, andere gingen bowlen oder schwimmen.
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Am Montag besuchten wir am Vormittag den Unterricht. Danach folgte eine Exkursion zu einem Bauernhof. Am nächsten Tag besuchten wir die zweit meist besuchte Stadt Frankreichs, Lyon. Sie hatte in ganz besonderes Flair mit ihren alten und modernen Gebäuden. Am Mittwoch war ein Besuch zu einem Damm vorgesehen, nur hat das Wetter leider nicht mitgespielt.

Trotzdem konnte jeder den letzten Tag mit einem Abschiedsessen in der Mensa mit allen Gastfamilien genießen.

Text/ Bilder: E. Leray


FCE/CAE – Zertifikate geschafft!

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Englisch ist bekannterweise diejenige Sprache, die man am schnellsten schlecht sprechen kann. Dieser Vorwurf trifft unsere Schülerinnen und Schüler gewiss nicht .

Wer sich obendrein noch der Mühe unterzieht, die Vorbereitungen und Prüfungen der Cambridge-Zertifikate auf sich zu nehmen, verfügt nicht nur über Abenteuerlust, sondern hat auch Durchhaltevermögen.

Deswegen möchten wir folgenden Kandidatinnen und Kandidaten zu dem erworbenen FCE – Zertifikat (“First Certificate of English“) gratulieren:

Büşra Çetintaş, Sarah Czyganowski, Lara Girinelli und Leah Porto-Rico.

Des Weiteren haben folgende Schülerinnen und Schüler die erweiterte Fortgeschrittenen-Version, das CAE („Cambridge Advanced Certificate of English”), gemeistert, wozu wir ihnen ebenfalls gratulieren:

Christoph Bunghard, Josephine Enste, Leonard Hanfgarn, Jenny Hu und Joshua Lehmann.
Text: E. Brackmann


Abschied von Ilka Kowalski - Sie starb am 21.02.2016

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Erinnerungen


Es hatte geklingelt. Die Pause war vorbei. Federnden Schrittes ging sie über den Schulhof. Wie immer trug sie Sportschuhe, eine Trainingshose und ein Polo-Shirt. In der Hand hielt sie den Schlüsselbund, der mit einer schwarzen Trillerpfeife, ausgestattet war. Das blonde, kurz geschnittene, leicht gewellte Haar wippte im Wind. Mit blauen Augen blickte sie nach rechts und nach links - offen, wohlwollend, freundlich lächelnd. Schließlich erreichte sie ihr Ziel: die Sporthalle. Die Jungs und Mädchen davor warteten schon - auf Frau Kowalski.

Unsere langjährige Kollegin Ilka Kowalski starb nun im Alter von 74 Jahren.

Wir sind traurig, aber dankbar für die Zeit, die wir mit ihr verbringen durften. Viele Erinnerungen verbinden wir, die sie noch in ihrer aktiven Zeit als Sportlehrerin an unserer Schule als auch darüber hinaus erleben durften, mit ihr.

Zahlreiche Begegnungen und Ereignisse fallen uns wieder ein: in der Schule und außerhalb, beim Sport und auf Klassenfahrten, bei Konferenzen oder einfach so in der Pause im Lehrerzimmer, bei Ausflügen, bei sportlichen und lukullischen Events...

Was wir an Ilka geschätzt haben, sei mit einigen Stichworten skizziert:
Lebensfreude, Freundlichkeit, Lebendigkeit, Energie und Freude an der Bewegung, Freude an der Natur, klare Ansagen und Abgrenzung sowie Ermutigung und Empathie bei den Schülerinnen und Schülern, pädagogisch bewusstes und konsequentes Agieren, klare Vorstellungen von Fairplay und Teamgeist - im Sport und im Leben! ...

Wir nehmen Abschied und erinnern uns gerne!!!

Text/ Bild: Wü, K-D


"Eine Skifahrt die ist lustig..."

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Skifahrt 2016 der Stufe 9. des Gymnasiums Bayreuther Straße


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Der Abfahrtstag der Skifahrt 2016 des Gymnasiums Bayreuther Straße gestaltete sich für einige mehr, für andere weniger spannend. Trotzdem war es der Start für 150 Schüler, Lehrer und Betreuer in eine Woche voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen. Um 6 Uhr war der Start der Fahrt Richtung Skigebiet Klausberg/Ahrntal und somit auch einer riesigen Vorfreude. Nach gut 14 Stunden Fahrt hatten sich die Strapazen der Fahrt gelohnt. Empfangen von einem überraschend gutem 4-Gänge Menü am Abend konnte die Skifahrt nicht besser losgehen. Der Abend brach an, der Morgen rückte näher…

17.01.
Unser erster Skitag. Da der Tagesablauf dieses ersten Tages und auch der der folgenden gut geplant und strukturiert war, fanden sich schon um Punkt 7 Uhr alle Schüler im Speisesaal zum Frühstück ein. Gut gestärkt an einem großen und vielfältigen Frühstücksbuffet wurden die ersten Vorkehrungen für eine gelingende Fahrt auf den Skipisten Italiens getroffen. Für das richtige Equipment wurde gesorgt: Schüler, Lehrer und Betreuer wurden mit Skiern, Skischuhen, Helmen, Stöcken und weiteren Materialien ausgestattet. Einer guten Fahrt stand also nichts mehr im Wege. Ein Skibus fuhr auf direktem Wege zur Talstation, dem Ausgangspunkt für die Gondelfahrt in die Berge und ins Skigebiet. Die ersten knapp drei Stunden auf den Pisten vergingen wie im Flug. Jede kleine Skigruppe war begleitet durch einen Lehrer und mindestens einen begleitenden Oberstufenschüler. So war eine gute Betreuung gewährleistet.
Da auch auf den Pisten ein nahreicher Snack nicht fehlen darf, ging es um 12 Uhr auf den so genannten Almboden. Dort wurden die Schüler nun jeden Tag um 12 Uhr mit Essen versorgt. Nach weiteren zwei Stunden Skifahren war um 15 Uhr Pistenschluss und wir fuhren zurück zum Hotel.
Wie jeder weiß, ist Skifahren ein Hochleistungssport und auch die Schüler des Gymnasiums brauchten nun Erholung. Also kam die Freizeit nicht zu kurz. Nach ein paar Stunden, in denen gespielt, geduscht, gelacht und entspannt werden konnte, ging das Programm dieses Tages weiter. Für diesen Abend war für die eine Hälfte der Gruppe Spielabend und Kino, für die andere Hälfte eine Nachtwanderung geplant. Den Schülern wurde die unmittelbare Umgebung näher gebracht und die unerwartet spannende Geschichte über die Entstehung und Weiterentwicklung des kleinen Dorfes in Italien erzählt. Mit einem Lagerfeuer und Feenstaub endete der erste Skitag.

18.01.
Skifahrt2
Der zweite Skitag begann mit gemeinsamem Frühstück um 7.30 Uhr. Da alle bereits ihre Ausrüstung besaßen und damit vertraut waren, waren wir recht zügig auf den Pisten. Dort wurden die Übungen fortgesetzt. Und für einige bedeutete das schon, große Fortschritte zu machen. Die Profis erkundeten weite Teile des Skigebietes. Anfänger machten teilweise ihre ersten Sessellift-Erfahrungen.
Nach dem Abendessen waren wieder Nachtwanderung, Spielabend und Kino im Angebot. So war auch der zweite Tag ein sehr schöner und gelungener Tag.

19.01.
Wie gewohnt begann der Tag um 7:30 Uhr, danach ab auf die Pisten. Inzwischen war jeder Schüler - von Anfänger über Fortgeschrittene bis hin zu den Profis - neu eingeteilt in jeweils die Gruppe, die zu seinem Können am besten passte und in der er sich wohl fühlte. So waren nun die Gruppen in der Regel bis zum Ende der Skifahrt komplett.
Für Abwechslung im Skigebiet war gesorgt, denn es gab viele verschiedene Pisten, auf denen sich die Schüler austoben konnten, deren Schwierigkeitsgrad durch Schilder gekennzeichnet war. Pisten wie „die Talabfahrt“, „der Sonnenlift“ und „Hühnerspiel“ waren besonders beliebt. Da am dritten Tag die Unfallgefahr erfahrungsgemäß besonders hoch ist, blieb nach dem Mittagessen noch eine gute Stunde auf den Pisten und es war schon um 14 Uhr Pistenschluss. Ein entspannter Skitag mit Freizeit im Hotel bis 17:45 Uhr. In dieser Zeit haben auch Schüler zum ersten Mal den nicht weit entfernten Supermarkt genutzt, um dort Essen und Getränke für zwischendurch oder auch Spiele und Kosmetikartikel zu kaufen. Nach dem Abendessen fuhren alle zum geplanten Abendprogramm: Eisstockschießen.
König-Spira-Schulz

Wichtig für ein entspanntes Ausklingen des Tages war auch die tägliche Nachtruhe, welche an diesem Tag um 22:00 Uhr war.

20.01.
Der vierte Tag in Italien war wie jeder durchstrukturiert. Doch war heute für einige ein besonderes Ereignis im Skigebiet geplant. Wir fuhren mit der Rodelbahn. Nach weiteren Fortschritten auf den Pisten und Pistenschluss um 15 Uhr ging es wieder ins Hotel. Alle machten sich bereit für den Disko-Besuch und erschienen rechtzeitig zum etwas früheren Abendessen. Die Disco war für viele Schüler das Highlight aller Programmpunkte der gesamten Fahrt. Verständlich, denn alle hatten sehr, sehr viel Spaß bei guter Musik, super Location und tollen Getränken.

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Der letzte Skitag. Dieser Tag war der letzte Tag, an dem wir alle noch einmal die Zeit in den Bergen, jede einzelne Piste, das Gefühl auf Skiern zu stehen und auch die zweistelligen Minusgrade genießen konnten.
Am Abend hieß es packen. Die Schüler, die Lehrer und die Betreuer mussten sich alle auf die morgige Abreise vorbereiten. Einige nahmen eine letzte warme Dusche in dem tollen Hotel, in dem wir sechs Tage gewohnt hatten. Andere waren vielleicht doch ein wenig froh, wieder nachhause zu kommen. Doch für alle war diese Woche besonders und keiner von uns wird diese Skifahrt so schnell wieder vergessen. Es war mit Abstand eine besonders außergewöhnliche Fahrt.

Text: L. Schönstedt
Bilder: König, Spira, Plenz


Ausstellung und Vortrag "Chinas Metropolen im Wandel"

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Seit Anfang Februar befindet sich die Posterausstellung Chinas Metropolen im Wandel im Eingangsbereich des Gymnasiums Bayreuther Straße.
Chinas Wirtschaft befindet sich inmitten eines komplexen Restrukturierungsprozesses: vom bisher überwiegend quantitativen Wirtschaftswachstum hin zu einer qualitativen Wirtschaftsentwicklung mit höherer Wertschöpfung, geringerer Umweltbelastungen und Förderung des Binnenmarktes.

Motoren dieses tief greifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandels, der auch als „Zweite Transformation“ bezeichnet wird, sind Chinas Metropolen.
Die Ausstellung zeigt über 150 Fotos & Illustrationen auf insgesamt 46 Themen- und Fotopostern im DINA1-Format.

China_Auszeichnung
Die Ausstellung umfasst vier inhaltliche Stränge:
1) China im Überblick
2) Architektur & Stadtentwicklung
3) Umwelt & Nachhaltigkeit
4) Kreativ- und Kulturräume

Die 6. Auflage der Ausstellung wird vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahr 2015 zum Thema Zukunftsstadt gefördert. China ist erstmals Partnerland eines Wissenschaftsjahres.
Am 15.02.2016 begrüßten wir Herrn Dr. Michael Waibel, Dozent der Universität Hamburg, an unserer Schule. Sein dialogorientierter Vortrag stoß bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 auf großes Interesse. Herr Dr. Waibel war von der Mitarbeit und dem Wissensstand der Schülerinnen und Schüler aus den Grund- und Leistungskursen sehr angetan.

Vor allem die Schülerinnen und Schüler, die demnächst am Chinaausstausch teilnehmen werden, konnten bereits wichtige Informationen sammeln, die ihnen die Projektarbeit vor Ort erleichtern wird.

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Forschungsbörse des Wissenschaftsjahres Zukunftsstadt wurde dem Gymnasium Bayreuther Straße eine Urkunde verliehen.

Die Fotoausstellung ist auch digital im Netz. Den Link finden Sie unter Chinas Metropolen im Wandel

Ebenfalls können Sie die Forschungsbörse der Wissenschaftsjahre von Dr. Michael Waibel besuchen.

Text/ Bilder: S. Schulz


Vorbereitungsworkshops China-Austausch: „Und bitte nicht spachteln, spachteln, spachteln...

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... das nimmt euch der Gastgeber übel“, bemerkte Frau Emde schmunzelnd: Es müsse immer ein Rest auf den Tellern bleiben, sonst unterstelle man dem Gastgeber Geiz.
Solche wertvollen Hinweise gab Frau Emde, die selbst beruflich viel in China unterwegs ist, in ihrem sehr humorvollen Vortrag über Kultur und Mentalität der Chinesen. Es gibt schon viele Fettnäpfchen, in die „Langnasen“ -so werden die Westler genannt- im „Land der Mitte“ tappen können. Neben der anekdotenreichen Vermittlung von Does and Don’ts bewirkte Frau Emdes Vortrag aber vor allem eines: Neugierde auf China und Lust, das alles mal selber zu erleben und zu erproben.


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An diesem Workshoptag unternahmen die diesjährigen China-Fahrer vom GymBay, dem Gymnasium Sedanstraße und der Privaten Herder-Schule auch ihre ersten Versuche in der chinesischen Sprache, unter Anleitung von Zhongnan –einer Schülerin der Jgst. 12 des GymBay. Außerdem hielt Frau Schweizer, die Schulleiterin vom WDG, einen Vortrag zur Geschichte Chinas.

Am zweiten Workshop-Tag traf sich die Gruppe am Gymnasium Sedanstraße, um das diesjährige Projekt „Architektur als Spiegel der Gesellschaft“ vorzubereiten. Es wurden Fotos von Lieblingsorten in Wuppertal am PC bearbeitet, die in China ausgestellt werden.

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Unser herzlicher Dank gilt vor allem Frau Emde, Zhongnan, Frau Schweizer, Frau Scheer van Erp und Frau Harwix, die mit großem Einsatz diese interessanten Workshops ermöglichten.





Text/ Bilder: A. Schmidt-Bertram


Kunst-Grundkurs 12 hängt kunstvoll in den Seilen

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Am 20.01.16 hat der Kunstkurs 12 mit Frau Wiegers das Ständehaus in Düsseldorf besucht.


Wir erlebten dort die Ausstellung „In Orbit“ von Thomas Saraceno. Seine Konstruktion bestehend aus Stahlnetzen befindet sich seit Sommer 2013 im K21 und ist in einer Höhe von 25 Metern direkt unter der riesigen Glaskuppel befestigt. Abgeschaut hat der Künstler sich den Aufbau mit den verschiedenen Ebenen von den Netzbautechniken einiger Spinnenarten und so fühlten wir uns wie Spinnen in einem riesigen Netz.


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Außerdem besuchten wir den Ausstellungsraum von Christian Boltanski mit seiner Arbeit „El Caso“, welche sich mit Boltanskis zentralen Themen Erinnerung, Vergessen und Tod auseinandersetzt. Diese haben wir dann noch aufbauend auf unserem Besuch im K21 im Unterricht weiter besprochen. Insgesamt war es ein sehr beeindruckender und spannender Besuch in der Kunstsammlung.

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Text: S. Schmidt
Bild: C. Wiegers


Pace-Box - ein geniales Produkt ist eine geniale Erfindung unserer Schüler

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"Pace-Box" ist eine geniale Erfindung der Schüler Felix Dammasch, Fabian Müllers und Leon Rehrmann.

Die Oberstufenschüler des SoWi-Kurses haben eine Talbox erfunden, in der typische Produkte unserer Heimatstadt gesammelt verkauft werden.

Hier geht es zum Artikel, der in der Wuppertaler Rundschau veröffentlicht wurde.




Chemieshow beim Tag der offenen Tür

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Ein spektakulärer Tag in den Chemie Räumen unserer Schule fand am Tag der offenen Tür 2015 statt. Mit vielen „Ohs und Ahs“ bestaunten die Grundschulschüler die Chemieshow der Schüler Max Neumann, Kara Jünkersfeld, Alina Otto und Anna Früh, die hierfür in die Rolle der jungen Assistenten des Professor Doktor Gymbay schlüpften. Auf der Suche nach einem Heilmittel für den kranken Professor, führten sie verschiedene beeindruckende Experimente durch wie zum Beispiel „Die Hölle der Gummibärchen“ oder „Das Flaschengeistexperiment“.


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Nach anfänglich geplanten „Missgeschicken“ konnten die jungen Forscher die Formel für das Heilmittel auf einem weißen Blatt Papier sichtbar machen. Die Experimente sorgten nicht nur bei den Grundschülern, sondern auch bei den Eltern für ein „Luftanhalten“. Durch den anschließenden Fragenandrang lässt sich darauf schließen, dass durch die Chemie Show bei einigen Grundschülern der Forscherinstinkt geweckt wurde.




Text/Bild: A. Früh


Spendenübergabe

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2521,- Euro - das war der Erlös, den Schüler des Gymbay am 6. Nov. und ein Benefizkonzert erzielt hatten.

Am letzten Schultag, also passend zum Weihnachtsfest, konnten nun Schüler und Lehrer des Gymbay die erarbeitete Spende an die Vertreter der Flüchtlingsinitiativen, Herrn Krieg (Nordstadt) und Herrn Orth (Cronenberg), überreichen.

Das Gymbay wird auch weiterhin die Initiativen bei ihrer Arbeit für Flüchtlinge in Wuppertal unterstützen.


Text/Bild: E. Ahlrichs


Traditionelles „Weihnachtssingen“ in der Friedhofskirche und in der Lokalzeit des WDR

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Am 15. Dezember 2015 fand um 19.00 Uhr in der Friedhofskirche unser Weihnachtssingen statt. Hierüber berichtete noch am selben Abend der WDR 3 in der Lokalzeit.
Neben dem Chor, den Chorklassen und der Streicher-AG trug auch die Bläsergruppe zur festlichen und weihnachtlichen Stimmung bei.

Flyer



Von unseren Reportern aus der 8e wurde berichtet:

Traditionelles Weihnachtssingen unserer Schule sogar im Fernsehen



Die Friedhofskirche beginnt sich zu füllen, während die Schülerinnen und Schüler des Gymbay sich am Abend des 15.12.2015 auf ihr traditionelles Weihnachtssingen vorbereiten. Der geschmückte Tannenbau am Altar und die weihnachtliche Diashow auf der großen Leinwand tragen zu einer festlichen Stimmung bei. Sogar der WDR ist da und überträgt direkt aus der Veranstaltung in die Lokalzeit!

Beginn spielt Esther Witterstein ein wunderschönes Solo auf ihrer Geige, es folgt stimmungsvolle Blasmusik von der Empore, bevor unser Schulleiter, Detlev Appenzeller, seine Begrüßungsrede hält. Dann geht es mit einem von allen Anwesenden gesungenen Adventslied, „Macht hoch die Tür“, richtig los.
Die Schüler- und Schülerinnen der Chorklassen 5, unterstützt durch Kinder aus den Parallelklassen, die Chorklasse 6 und ein Chor aus den Jahrgangsstufen 7-12 singen mitreißend Weihnachtslieder aus aller Welt. Frau Spruck und Frau Tillmann haben die Lieder mit ihnen einstudiert.

Das Flötensolo von Charlotte Ueberholz, die Klezmer-Musikstücke der Streichergruppe (Ltg. Frau Spruck) und die Lieder des Jahrgangsstufenchors 7-12 (Ltg. Frau Spruck) bekommen ganz besonders viel Applaus von den begeisterten Zuhörern.
Die Diashow auf der Leinwand zeigt, dass es kein rein christlicher Abend sein soll, sondern ein besinnliches Beisammensein in der Weihnachtszeit, zu dem jeder eingeladen ist. Der Religionskurs (Kl. 5) von Frau Glaubitz erzählt uns eine Geschichte, die allen deutlich macht, dass man schon mit wenig Mitteln anderen Menschen ein „Licht“ in der Not sein sein kann.

Als der Abend sich nach gemeinsam gesungenen Liedern und vor einem Schlussbeitrag der Bläsergruppe unter der Leitung von Herrn Kleinkauf dem Ende neigt, bedankt sich Frau Koch-Dannert, die Mit-Organisatorin der Veranstaltung, bei allen, die dazu beigetragen haben, mit weihnachtlichen Sträußen.
Die großzügigen Spenden der Zuhörer für die Restaurierung der Orgel in der Friedhofskirche und für die Unterstützung der musikalischen Arbeit an unserer Schule unterstreichen, dass der Abend ein voller Erfolg gewesen ist.


Spannung pur! Beim Vorlesewettbewerb am GymBay am 7.12.2015

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Super Bücher - Super Vorleser - Knappe Entscheidung!



Fantastisches, Weihnachtliches, Lustiges und Nachdenkliches - alles fand Gehör und Beachtung beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Montag, den 7. Dezember 2015.

In der ersten Runde stellten die Klassensieger ihre Bücher vor und lasen eine Textstelle. Die Jury, bestehend aus zwei Deutschlehrern und einer Oberstufenschülerin, war beeindruckt und ihr fiel die Bewertung schwer. In der zweiten Runde forderte das Vorlesen aus einem bislang unbekannten Text die Schülerinnen und Schüler besonders heraus. Vorgegeben wurde der Roman "Wunder" von R. J. Placio, der aus der Ich-Perspektive die Geschichte eines Jungen erzählt, der aufgrund seiner Behinderung und Gesichtsentstellung so ganz anders ist, nun in eine 5. Klasse eingeschult wird und sich dem Schulleben und dem Leben an sich stellt. Dieser Roman ist nachdenklich, traurig, unterhaltsam, inhaltlich und sprachlich amüsant geschrieben, absolut lesenswert (!!!).

Auszug aus "Wunder" von R. J. Placio
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

Am Ende belegten Carla Lindner, Amelie Kesting und Mia Sophie Salti die ersten Plätze. Sie erhielten einen Büchergutschein, einzulösen in der Buchhandlung von Mackensen, die anderen Klassensieger und Wettbewerbsteilnehmer konnten direkt ein Taschenbuch und alle natürlich ihre Siegerurkunden in Empfang nehmen. Mia Sophie Salti drücken wir schon jetzt die Daumen für die nächste Runde auf städtischer Ebene, wahrscheinlich im Februar.


Text/Bild: B. Koch-Dannert


Theater AG - DER ZAUBERER VON OOS

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Theaterstück der Gymbay-Theater-AG

Weil es so schön war - gleich mehrfach:
die WEIHNACHTS-AUFFÜHRUNG der Theater AG Jg.6-11
DER ZAUBERER VON OOS
in der Aula am Gymbay.

Die Theater-AG ist jahrgangsübergreifend und steht unter der Leitung von Frau Potthast und Herrn Fries.

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Seit vielen erfolgreichen Jahren und vielen erfolgreichen Projekten stand 2015 DER ZAUBERER VON OOS auf dem Programm. Bis zum letzten Moment wurde geprobt und gespielt. Unter dem unermüdlichen Einsatz von Herrn Fries und Frau Potthast gelang eine zauberhafte Umsetzung der weltberühmten Thematik vom Zauberer von Oos.

Text/ Bilder: T. Potthast


Gym Bay goes University

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Am Donnerstag, den 26. November besuchten fünf motivierte Schülerinnen und Schüler des Bio LK der Jahrgangsstufe 12 mit ihrer Fachlehrerin Frau Dr. Schmidt einen Vortrag des Nobelpreisträgers für Chemie, Professor Stefan Hell*. Jener war im vorherigen Jahr für seine Erkenntnisse bezüglich der Lichtmikroskopie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden und sein Vortrag „Lichtblicke. in die Nanowelt“ versprach uns zu erleuchten Das gespannte Raunen im Hörsaal der Uni Wuppertal wich sehr schnell gebanntem Schweigen, und selbst unser Bürgermeister, Andreas Mucke, hatte es sich nicht nehmen lassen, den mit humoristischen Anmerkungen und beeindruckenden Bildern gefüllten Vortrag zu besuchen. Auch wurde im Verlauf des Abends deutlich, dass Kompetenzen aus allen naturwissenschaftlichen Bereichen benötigt worden waren, um zu den Erkenntnissen zu gelangen, die es Professor Hell ermöglicht hatten, mittels Lichtmikroskopie in den Nanobereich vorzudringen**. Um den Abend abzurunden wurde anschließend das von Bayer gestellte Buffet aufgesucht, „um den Abend intelektuell ausklingen zu lassen“ Zitat Julian.

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*Der Arbeitskreis um Professor Hell entwickelte die Methode der STED-Mikroskopie, mit deren Hilfe sich in lebenden Zellen dynamische Vorgänge wie die Mitose oder die Fasern des Cytoskelett, farbig sichtbar machen lassen. Solche Abbildungen befinden sich mittlerweile in neueren Schulbüchern der Biologie. **Professor Hell ist Direktor des Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.


Text: Leonard Hanfgarn, Helga Schmidt
Bilder: Helga Schmidt


Auszeichnungen für Facharbeiten im LK Geschichte

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Am Sonntag, dem 6.12.2015, fand in der „Begegnungsstätte Alte Synagoge“ in Wuppertal-Elberfeld die Preisverleihung für Facharbeiten statt, die 2015 an Wuppertaler Schulen angefertigt wurden. Da die historische Kommission des Trägervereins der Alten Synagoge Wuppertal e.V. es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht hat, den an Schulen heranwachsenden wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, zeichnete sie auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus, die sich mit verschiedenen Aspekten der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandergesetzt hatten. Den zweiten Preis erhielt Anna Bauerfeld für ihre Arbeit über den „Geschichtsunterricht während des Dritten Reiches im Spiegel der Zeitschrift ´Vergangenheit und Gegenwart´“, eine Zeitschrift, die sich auch im Archiv unserer Schule befindet.

Den dritten Preis bekam Aayush Kapoor für seine Arbeit „Der lila Winkel – Die Zeugen Jehovas im Dritten Reich“ zugesprochen. Beide Facharbeiten wurden durch den Lehrer des Leistungskurses Geschichte 12, Herrn Gönnemann, betreut.
Anna Bauerfeld konnte anhand ausgewählter Artikel der Lehrerzeitschrift „Vergangenheit und Gegenwart“ aus den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren aufzeigen, welches Menschen- und Geschichtsbild den Schülern in der NS-Zeit vermittelt werden sollte. Im Rahmen von Geschichtserzählungen wurden demnach historische „Führergestalten“ wie Julius Cäsar oder Karl der Große in den Vordergrund gestellt, um den Führerkult sowie das Ideal des NS-Führerstaates zu untermauern und zu propagieren. Die gezielte Manipulation oder Abänderung von historischen Sachverhalten und Erkenntnissen war in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Das Hauptergebnis der Facharbeit besteht darin, dass dem Geschichtsunterricht in der NS-Zeit überhaupt kein durchdachtes Prinzip zugrunde lag und dieser vorrangig als Instrument diente, um die menschenverachtenden Ziele der NS-Diktatur – Krieg, Unterwerfung, religiöser Führerkult - zu verwirklichen. Zu diesem Zweck wurden geschichtliche Ereignisse je nach „politischer Wetterlage“ modelliert und vor allem personalisiert.

Aayush Kapoor widmete sich einem lange vernachlässigten Thema, über das nur wenig bekannt ist. In seiner Arbeit über den „lila Winkel“- dem Erkennungszeichen der Zeugen Jehovas in den NS- Konzentrationslagern - wird deutlich, mit welch einer Hartnäckigkeit sich diese Glaubensgemeinschaft während der NS-Zeit dem Willen einer totalitären Diktatur widersetzte. Auf der Grundlage eines bemerkenswerten Zusammengehörigkeitsgefühls verweigerten Jehovas Zeugen beispielsweise den Wehrdienst und den Hitlergruß und nahmen dafür in Kauf, verfolgt, in Konzentrationslager gebracht und umgebracht zu werden. Der Behauptungswille der Bibelforscher – wie sie auch von den Nationalsozialisten genannt wurden – ist vermutlich bei keiner anderen Gruppe von Menschen, die in jener Zeit verfolgt wurde, so anzutreffen. Das Verhalten dieser Menschen nötigt bis zum heutigen Tage Respekt ab und hat sicherlich eine größere Aufmerksamkeit verdient, als dies bisher der Fall war.

Wir gratulieren Anna Bauerfeld und Aayush Kapoor sehr herzlich!


Bild: G. Bauerfeld


2. Runde der 55. Mathematik-Olympiade

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Am 12.11. stellten sich 8 Schülerinnen und Schüler des GYM BAY den herausfordernden Aufgaben der 2. Runde der 55. Mathematik-Olympiade am Carl-Fuhlrott-Gymnasium. Zusammen mit 73 Schülerinnen und Schüler anderer Wuppertaler Schulen kämpften sie um die besten Lösungen. Heute am 4. 12. fand die Siegerehrung am Carl-Fuhlrott-Gymnasium von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr statt. Mit zahlreichen Einlagen - Physikshow, Zahlenkünstler, Kartentricks – wurden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler geehrt und erhielten ihre Urkunde.

Felix Gehrmann (5 c), Toni Hu (7d) und Emily Richarz (5 c) erhielten eine Teilnehmerurkunde.

Janis Gawrych (8 e) und Svenja Wiedemann (6e) erhielten eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme.

Jette Carolin Lips (5 e) und Lasse Ulbricht (6e) erreichten in ihrer Jahrgangsstufe einen 3. Platz und Zhongnan Huang (Qualifikationsphase 2) einen 2. Platz.
Wir gratulieren sehr herzlich und sind stolz auf den Erfolg unserer Schule bei diesem Wettbewerb.


Text/ Bild: E. Voigt


Zurück aus Indien - Land der heiligen Kühe, Räucherstäbchen und Elefanten

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Mit großen Erwartungen brachen wir in den Herbstferien zu unserer Partnerschule, der G.D. Goenka Public School Ghaziabad, nach Indien auf. In Indien angekommen waren wir überwältigt von den Gerüchen, Farben, dem Verkehr und all den anderen fremden Eindrücken.

In der ersten Woche, in der wir bei der indischen Gastfamilie lebten, haben wir den indischen Alltag und Unterricht mitbekommen. Die Gastfamilien erdrückten uns fast mit Gastfreundschaft. Meine Gastfamilie war sehr nett. Die Gastmutter war sehr herzlich und hat mir mit meinen Problemen immer geholfen. Mein Austauschschüler hatte eine kleine Schwester, die mich schon am ersten Tag fragte, ob ich mir ihr Schulheft angucken könnte, in dem sie für Deutsch geübt hat. Tatsächlich waren die Mütter in den indischen Gastfamilien meistens Hausfrauen und die Väter haben gearbeitet. Sehr ungewöhnlich für uns war vor allem, dass jede Familie Personal hatte. Indisches Essen? Obwohl man schon längst dreimal satt war, gab es immer wieder neues leckeres Essen zu probieren.

Auf den langen Busfahrten gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern manchmal auch viel zu erleben. Einmal hatten wir aufgrund einer Buspanne auf der Rückfahrt von Jaipur nach Delhi, die Nacht mit unseren indischen Freunden auf dem Rastplatz verbracht. Acht Stunden hat es gedauert, bis endlich zwei Ersatzbusse kamen, um uns wieder nach Hause, also Ghaziabad zu bringen. Wie haben wir die lange Zeit überbrückt? In der Zwischenzeit haben wir deutschen mit den indischen Schülern viel geredet, gesungen und getanzt.

In der Schule haben wir Yoga praktiziert, traditionell indischen Tanz gelernt, eine Universität besucht und dort im Rahmen des interkulturellen Projektes etwas über erneuerbare Energien gelernt.
In den letzten vier Tagen waren wir auf einer Rundreise mit dem Bus unterwegs, die von dem indisch-deutschen Berliner Autor Rajvinder Singh geplant und begleitet wurde. Herr Singh, u.a. deutsche Synchronstimme von Raj aus The Big Bang Theory, hat uns kein Detail seines Lebens und der indischen Welt vorenthalten, damit wir Indien besser verstehen lernen.

Es gab viel zu sehen: u.a. das weltbekannte Taj Mahal in Jaipur; der Rock Garden, ein Fantasie Garten hergestellt aus Müll und Geröll in Chandigarh, der Goldene Tempel der Sikhs in Amritsar und der heilige Fluß der Hindus, der Ganges. Wir durften sogar an einer Ganges Zeremonie teilhaben. Nach Sonnenuntergang kamen wir in der Tempelanlage am Fluß an und bekamen eine Schüssel aus Blättern mit Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen. Während der Zeremonie wurde gesungen und anschließend zündeten wir die Kerzen an und ließen die Blumenschalen mit unseren Wünschen auf dem Ganges wegtreiben.

Auch Feuerwerke auf dem Dusshera Fest waren sehr imposant. Das Dusshera Fest, ist neben Divali, eines der wichtigsten hinduistischen Feste in Indien. Die guten Kontakte von Rajvinder Singh sicherten uns den VIP Platz auf der Tribüne eines riesigen Stadions gefüllt mit tausenden Menschen. So haben wir, die Schülergruppe aus Deutschland, es sogar geschafft in der lokalen Zeitung abgelichtet zu werden. Wir haben aber auch auf den Bazaren Saris gekauft, sind auf Elefanten geritten, haben heilige Kühe und wilde Affen gesehen und vor allem tolle Menschen kennen gelernt.

Und obwohl Indien und Deutschland in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich sind, habe ich mich sehr wohl gefühlt. Eine Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann!


Text: Delia Uhl
Bild: Glenn Theis


Die Jahrgangsstufe 12 besucht die „Messa per Rossini“

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Am Sonntag, den 22. November 2015, haben die zwei Musikkurse der Jahrgangsstufe 12 ein Konzert in der Historischen Stadthalle besucht.

Wir erlebten das 1. Chorkonzert, die „Messa per Rossini“. Diese Gemeinschaftskomposition wurde in der Epoche der Romantik von Guiseppe Verdi sowie zwölf weitere Komponisten, zu Ehren Rossinis Tod und dessen Lebenswerk, komponiert.

Das Requiem wurde durch den Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal, den Opernchor der Wuppertaler Bühnen und das Sinfonieorchester Wuppertal aufgeführt. Die verschiedenen Solostimmen übernahmen Adréana Kraschewski und Larissa Schmidt sowie Niclas Oettermann, Krum Galabov und Ulrich Schneider.

Im Unterricht hatten wir uns mit der Thema Kirchenmusik (Gottesbilder in der Musik) befasst, sodass und diese Art Musik bereits vertraut war. Dieses eindrucksvolle Konzerterlebnis hinterließ einen positiven Eindruck bei uns.


Text: Josephine Enste und Svenja Kottwig
Bild: T. Spruck


Gemeinsam geht was – Flüchtlingshilfe am GymBay

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Über 1900 € Spendengelder, ein voll beladener großer LKW und Zufriedenheit und Rührung in vielen Gesichtern, das war das Ergebnis unseres ersten Aktionstages der Flüchtlingshilfe GymBay am 06.11.2015.

Aufgerufen worden war vor allem zu Sachspenden für die Kleiderhalle in Cronenberg. Was daraus wurde, war sehr viel mehr. Es wurde gebacken und gekocht und gebastelt. So war nicht nur für das leibliche Wohl in Form von belegten Brötchen, Herzhaftem, Kuchen und frischen Waffeln gesorgt, sondern es wurden auch Bücher, Weihnachtsplätzchen, selbstgemachte Marmeladen, Bottle-Cakes und Ähnliches zum Verkauf oder gegen Spende angeboten. Selbst ein Quiz zum Thema Flüchtlinge fehlte nicht. Am Ende zückten sogar einzelne Schülerinnen und Schüler ihr Portmonee, um die Spendensumme ihres Standes mit Hilfe des Taschengeldes auf eine runde Summe zu bringen.

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Der rege Austausch unter den Anwesenden wurde unterstützt durch Vertreter der Flüchtlingshilfeinitiativen aus Cronenberg und der Nordstadt, die für Fragen und Gespräche zur Verfügung standen. Diesen kommen auch zu gleichen Teilen die Spendengelder zu Gute.
Überwältigend war auch die Bereitschaft zu Sachspenden, deren Strom bereits um 15.30 begann und bis 18 Uhr nicht abriss. Darunter waren nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Kinderspielzeug, Kinderwagen und Stofftiere. Alles wurde mit einer Transportkette in den LKW gehievt und direkt in die Kleiderhalle in Cronenberg gefahren, wo sie von 30 fleißigen Helferinnen und Helfern freudig erwartet wurden.

Am Ende des Tages waren sich alle einig. Zusammen geht was. Die Anstrengung aller Beteiligten hatte sich gelohnt.
Besonderer Dank gilt dabei den Klassen 5a, 5c, 5e, 7c, 7b, 7d, 7e, 8a, 8b, 8c, 9a, 9d, 9e, PPl 8 (Sanli), Gk Bio 10 (Scheurer), Lk Mathe 11 (Manske), Gk Chemie 11 (Sanli) und Herrn Meisen für die Organisation des LKWs.
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Mit diesem Startschuss für die Flüchtlingshilfe GymBay soll das Engagement aber nicht enden. Auf Initiative von Elisabeth Ahlrichs, die vor einem knappen Jahr schon eine AG für Flüchtlingshilfe ins Leben gerufen hatte, fand sich die kleine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen als Flüchtlingshilfe GymBay zusammen, die auch in Zukunft Hilfsaktionen der Schule organisieren möchte. Weitere Aktionen wie zum Beispiel Spielnachmittage mit Flüchtlingskindern und Benefizkonzerte sind in Planung. Im September hatte bereits ein Benefizkonzert 800 Euro eingebracht.
Unterstützungsangebote und Ideen können gerne per Email an die Flüchtlingshilfe GymBay gesendet werden (fluehi@gymbay.de).

Wer sich auch privat in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, kann sich auf den Seiten der Flüchtlingshilfeinitiativen Willkommen in Cronenberg und Flüchtlingshilfe Nordstadt informieren.



Text/ Bilder: Claudia Bangert


Erfolgreiche Teilnahme von drei Schülern des Gym Bay an den Science-Olympiaden

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Die Weltherrschaft der Aga-Kröte?



… das steht zu befürchten, wenn sich die Aga-Kröte weiter wie bisher vermehrt. Eine der Aufgaben der diesjährigen Biologie-Olympiade war es auszurechnen, in wie vielen Jahren es auf der Erde mehr solcher Kröten als Menschen geben wird. Mit dieser Herausforderung haben sich Leonard Hanfgarn und Julian Handke (beide Jahrgangsstufe 12) befasst, wir gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme an der Biologie-Olympiade.
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Max Neumann (Jahrgangsstufe 12) bearbeitete die Aufgaben der Chemieolympiade mit Erfolg und hat es in die zweite Runde geschafft. Neben Themen zur Chemie im Boden und Mineralienverfügbarkeit stand die Chemie der Kohlenhydrate im Mittelpunkt der Aufgaben. Wir gratulieren und wünschen Max viel Erfolg für die zweite Runde, die als Klausur zu bewältigen ist.

Wir sprechen den drei Olympioniken unsere Anerkennung aus, dass sie sich so kurz vor dem Abitur die Zeit genommen haben, sich intensiv und erfolgreich mit der Materie auseinanderzusetzen. Die Aufgabenstellungen der Olympiaden sind anspruchsvoll und liegen deutlich über Schulniveau.

Herr Appenzeller überreichte den drei Schülern die Urkunden, lobte ihr Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus.

Text/ Bild: Helga Schmidt


Den Faden weiterspinnen…

Zweiter Klassen-Team-Tag der Klasse 8a (Brackmann/Schröder) am 1. Oktober 2015



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Vor zwei Jahren gestaltete Frau Alfes (Schülermutter) mit der damaligen Klasse 6a einen erlebnispädagogischen Tag, da die Studenten, die bislang solche Projekte der Uni Wuppertal durchgeführt hatten, nicht zur Verfügung standen. (Erlebnispädagogik = Abenteuer). Weil nun in diesem Schuljahr ein neuer Co-Klassenlehrer zusammen mit mir die Betreuung der Klasse übernommen hat und neue Schüler dazugekommen sind, bot Frau Alfes zum Kennenlernen erneut einen solchen Erlebnistag an. Wir baten Frau Alfes, in ihre Tagesplanung das Thema „Disziplin“ einzubauen, denn unsere Klasse ist stark mit kreativen Fähigkeiten ausgestattet, allerdings leben sich diese hie und da nicht immer ganz geordnet aus.

Erfreulicherweise waren alle Schüler anwesend. So begannen wir in der Aula mit einem „Aufstellspiel“ – jeweils ein Drittel der Schüler sollte stumm, bewegungsunfähig (sie mussten stehen bleiben) oder blind sein (mit Hilfe einer Augenbinde); unter diesen Bedingungen musste es geschafft werden, alle 27 Schülerinnen und Schüler der Größe nach aufzustellen, was trotz einiger Mühen auch gelang. Nach diesen ersten fröhlichen Arbeitsschritten bewegten wir uns ins Freie, um bei klarem Herbstwetter mit Sonnenschein vor dem Ottenbrucher Bahnhof u.a. Geheimsprachen entschlüsseln zu lernen; in diesem Fall wurden die weiterhin bestehenden drei Gruppen während der Erledigung ihrer zeitgebundenen Arbeitsaufträge z.B. durch Nachfragen und zusätzliche Erklärungen geplant gestört. Kein Wunder, dass bei diesem Spiel bald klar wurde, dass Tugenden wie Zuhören und respektvoller Umgang miteinander deutlich schneller zum Ergebnis führen und Störungen als unangenehm zu erleben sind. Das Wichtigste dabei war, dass die Schülerschaft selber (!) es erkannte und formulierte

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Nach einer Wegstrecke über die Trasse und dem Erreichen einer taufrischen Wiese wurde zu Geschicklichkeitsspielen aufgefordert, bei denen man z.B. mit einem Partner einen Gegenstand transportieren musste, der nicht mit den Händen berührt werden durfte, und dabei Runden drehen und rückwärts laufen sollte. War diese Lauf- und Bewegungsarbeit vollendet, gab es ein anspruchsvolles Puzzle bewältigen. Dabei wurde viel gelacht, die Schüler feuerten sich voller Freude gegenseitig an. Die Lösung des Puzzles war jeweils das Wort Respekt, jedoch ästhetisch ausgemalt, so dass es zunächst nicht leicht zu erkennen war.

Als Zuschauer wunderte man sich auch über die vielen einzelnen Requisiten für die Spiele, die in mehreren Arbeitsstunden angefertigt worden sein mussten und einen reibungslosen und sinnstiftenden Ablauf garantierten. An dieser Stelle sei auch den drei Oberstufenschülerinnen Marinata Bundu, Sina May und Franziska Wagner gedankt, die uns sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung der Spiele halfen und alle diese Requisiten aus großen mitgeschleppten Taschen hervorzauberten. Immer dann, wenn ältere Schüler mit jüngeren arbeiten, wird besonders deutlich, dass Schule mehr ist als nur ein Lernraum, nämlich auch ein Lebens- und Erfahrungsraum, und zwar für alle Beteiligten.
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In einer Mittagspause im Garten von Familie Alfes stärkte man sich nach mehreren Stunden körperlicher Tätigkeit und konzentrierter Aufmerksamkeit bei strahlender Sonne mit Essen und Trinken. Danach konnte man sich noch einmal gut auf das letzte Spiel einlassen.

Fazit: Der Wechsel von Ernst und Heiterkeit gab dem Tag sein besonderes Gepräge. Die Heranwachsenden unserer „Kopf-nach-unten-Generation“, genannt nach der Handy-Versuchung, der man nicht gerne widersteht, in solch ernstem und heiterem Miteinander zu sehen, war ein wundervolles Erlebnis. Ganz am Ende hielten alle reihum noch einmal das öfter zum Einsatz gekommene bunte Schwungtuch in den Händen, jeder sollte sich ganz persönlich zu zwei Punkten äußern, nämlich 1) was man sich nach diesem Tag selber vornimmt und 2) was man sich von der Klasse wünscht. Jede Aussage sollte unkommentiert stehen bleiben. Es war ergreifend, zu sehen, mit welchem Ernst die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse und Willensentschlüsse formulierten. Jeder bekam nach seiner Äußerung ein laminiertes Kärtchen, auf dem in der gleichen Form das Wort „Respekt“ stand, wie es als Puzzle „erlaufen“ wurde.

Disziplin und Respekt können von außen aufgezwungen oder von innen ergriffen werden; ersteres muss manchmal sein, letzteres ist allerdings weitaus nachhaltiger. Mögen die Erlebnisse und gewonnenen Erkenntnisse dieses Tages weiter wirken. Frau Alfes und ihren Assistentinnen gebührt für ihre ideen- und gestaltungsreichen Spielangebote unser ehrlicher Dank.

Text/ Bilder: Elke Brackmann


Und nun kommen die Schüler/ innen zu Wort:

Pädagogischer Thementag der Klasse 8a



Der langersehnte Thementag war ein wertvolles Ereignis für die ganze Klasse. Wir starteten pünktlich, vollzählig und gut gelaunt um 8.oo Uhr in der Aula. Die erste Aufgabe bestand darin, uns der Größe nach zu ordnen. Da ein Drittel der Schüler für das Spiel Augenbinden tragen musste, ein weiteres Drittel den Mund mit einem Klebestreifen zugeklebt hatte und sich das letzte Drittel nicht bewegen durfte, gestaltete sich diese Aufgabe etwas schwierig.
Die Kinder, die sich nicht bewegen durften, sagten an, wer sich wo in der Reihe einordnen solle. Die Kinder, die durch die Klebestreifen gehindert waren zu sprechen, leiteten die blinden Schüler an ihre Position. Schließlich ordneten sie sich noch in der Reihe ein und wir meisterten die Aufgabe mit Bravour.

Danach wanderten wir gemeinsam zur Nordbahntrasse, zum Ottenbrucher Bahnhof. Dort wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Wir sollten jeweils in den verschiedenen Gruppen Geheimschriften entziffern. Nachdem sich die erste Gruppe mit ihrer Geheimsprache vertraut gemacht hatte, gesellte sie sich zu den anderen zwei Gruppen an die Tische, um ihnen kurz zu erläutern, wie ihre Geheimsprache funktioniere. Die anderen zwei Gruppen schrieben ein Wort in ihrer Geheimsprache auf, das dann die Anderen erkennen sollten.
Die Klasse hatte schnell alles gelöst und so schrieb Frau Alfes ,(eine Schülermutter) die den Tag für uns organisiert hatte, ein Wort in der Geheimsprache der Gruppe auf, die jedem ihre erklärt hatte. Erfreulicherweise fanden wir sofort das gesuchte Wort heraus und beendeten auch diese interessante Aufgabe mit einem guten Ergebnis.

Wir gingen weiter über die Nordbahntrasse zu einer großen, grünen Wiese. Im Kreis stellten wir uns um ein bunt gemustertes Spanntuch auf, das jeder festhalten sollte. Frau Alfes gab uns die Anweisung, uns im Alphabet nach unserern Vornamen aufzustellen, ohne das Tuch loszulassen. Zunächst herrschte große Verwunderung. Doch dann kamen wir gemeinsam auf eine Lösung. So ein Erfolgserlebnis stärkt die Klassengemeinschaft ungemein und hilft auch dabei, dass man enger zusammenwächst.
Es ging weiter mit einem sehr körperforderndem Spiel. Wieder gab es drei Teams, die aber aus den vorherigen Spielen bestehen blieben. Immer zwei Kinder pro Team hakten sich ein und liefen zu unseren Helferinnen Sina, Franziska und Marinata, die dann jeweils an die Pärchen ein Puzzleteil austeilten. Dann ging es rückwärts weiter zur Endstation, dem Puzzlebrett. Pro Team gab es eins. Auch hier war ordentlich etwas los, denn viele fleissige Schüler/innen versammelten sich um die Bretter und probierten eifrig die Teile, die von den anderen Teammitgliedern mit viel Spaß und Mühe herangeschafft wurden, zu einem Puzzle zusammenzulegen. Sobald ein Puzzleteil geliefert wurde, liefen die Schüler/innen wieder zurück zum Anfang, um sich fürs Puzzleteilbeschaffen wieder anzustellen. Viele Schüler/innen feuerten sich gegenseitig an. Das schweißte zusammen. Außerdem war es schön zu beobachten, wie ernst und konzentriert , aber auch ehrgeizig unsere Klassenkameraden an die Aufgabe herangingen.

Nach diesem turbulenten Spiel spazierten wir zum Haus der Familie Alfes. Wir alle hatten mächtig Hunger und so verteilten sich die Aufgaben für das Vorbereiten des Essens ziemlich schnell. Gut gestärkt und voller Energie spielten wir dann das nächste Spiel.
Diesmal sollten wir uns in fünf Gruppen zusammenfinden. Immer eine Gruppe stellte sich in die Mitte und die Anderen um sie herum. Die äußeren Gruppen riefen durcheinander Silben, aus denen die mittlere Gruppe dann ein Wort bilden sollte. Dieses Spiel forderte höchste Aufmerksamkeit und Konzentration.
Nach diesem lustigen Spiel , versammelten wir uns um das Schwungtuch. Der Reihe nach äußerte sich jedes Kind, was es sich für den Unterricht vornehme und was es sich von den Klassenkameraden wünsche. Hierbei wurde Wert darauf gelegt, dass nicht jeder die Äußerungen des Anderen kommentiert. Frau Alfes teilte jedem Kind ein Kärtchen mit der Aufschrift Respekt aus. Wir denken, dass wir nun respektvoller miteinander umgehen werden.
Es war insgesamt ein interessanter, lehrreicher und erlebnisreicher Tag. Wir danken Frau Alfes und den drei Helferinnen für Ihr Engagement für unsere Klasse.

Im Namen der Klasse 8a:
Katharina und Patricia


Halloween-Party in der GYMBAY-Grusel-Gruft

Halloween
Am 29.10. fand in der GYMBAY-Grusel-Gruft die jährliche Unterstufen-Halloween-Party der Schülervertretung statt. Viele schaurige und tanzwütige Gestalten versammelten sich zu Tanz und Spiel. Stärken konnten sich die kleinen Gruselmonster bei Apfelschorle und einigen Leckereien.

Bild: Nail El-Makrini
Text: Volker Henn


Italienaustausch 2015

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Im Vordergrund dieses Austausches stand die Kultur. Von der Kathedrale Santa Maria Fiore in Florenz über den Palazzo Pitti und die Brücke Ponte Vecchio bis hin zum Schiefen Turm von Pisa. Alles Atem beraubende Sehenswürdigkeiten der Toskana die wir besichtigt haben. Das gute war, dass wir Schüler selbst bestimmen durften, welche Sehenswürdigkeiten wir besichtigen wollten. Da wir eine sehr homogene Gruppe mit denselben Interessen waren, klappte dies sehr gut. So wurden Ausflüge nach Pisa und Florenz beschlossen.

Vor diesem Austausch kannte ich Pisa lediglich wegen des Schiefen Turms von Pisa und Florenz wegen des italienischen Fußballclubs AC Florenz. Seit diesem Austausch weiß ich viel mehr über diese Städte, zB. dass Pisa im Romanischen Baustil erbaut wurde und Florenz im Renaissance Stil. Auch dass es ständige Konflikte zwischen den beiden Mächten gab, dies lag vor allem daran, dass Pisa einen sehr großen Hafen hatte und so Handel über die Meere betreiben konnte und mit den Einnahmen des Handels aufrüstete. Dies machte es der damaligen Übermacht Florenz schwer, Pisa einzunehmen.

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In Lucca hatten wir eine professionelle Stadtführung, sonst war es immer so, dass jeder Schüler zu einer Sehenswürdigkeit einen kleinen Vortrag vorbereitet hatte. Dieser wurde dann immer vor der Besichtigung der Sehenswürdigkeit präsentiert, sodass man eine kurze knappe und informative Einführung bekam. Dies war wesentlich effektiver, spannender und auch lustiger als eine Stadtführung.

Natürlich war aber auch das Leben in den Gastfamilien ein viel diskutiertes Thema, dies lag daran, dass wir anfangs Sorgen der Verständigung wegen hatten, da wir aufgrund der wenigen Italienisch - AG Treffen nur wenige Sätze Italienisch konnten. Im Nachhinein war dies allerdings kein Problem, da die Eltern alle fließend Englisch und einige Elternteile sogar Deutsch sprechen konnten.
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Die Austauschpartner konnten unser Deutsch verstehen und haben meist in gut zu verstehendem Deutsch geantwortet. Wenn etwas nicht verstanden wurde, haben wir auf Englisch kommuniziert.
Da wir in den Familien, aber auch mit anderen Austauschpartnern zusammen, viel unternommen haben, haben wir uns alle sehr wohl gefühlt und waren sehr glücklich über den Aufenthalt in Italien.

Abschließend kann man sagen, dass dieser Austausch sowohl unser Wissen als auch unser Menschenkenntnis bereichert hat. Mit dazu beigetragen, dass dieser Austausch ein großer Erfolg war, war das überdurchschnittliche Engagement der begleiteten Lehrer Potthast und König und ihr vertrauensvoller Umgang mit den Schülern.

Text: Greta Wegener und Jakob Alex
Bilder: T. Potthast


Neue Lebensretter am GymBay!

Lebensretter
Auch in diesem Jahr gab es die bundesweite Aktion „Woche der Wiederbelebung“, bzw. die Wuppertal Aktion „Wir werden Lebensretter“.

Und natürlich war auch das GymBay wieder mit seinen 6. Klassen vertreten: am letzten Schultag vor den Herbstferien kamen Teams vom Helios-Klinikum und haben den Schülern in 90 Minuten einen Schnellkurs in Wiederbelebung gegeben.

Natürlich immer in der Hoffnung, es nie zu brauchen – aber wenn doch, dann traut sich hoffentlich doch jede und jeder an die Widerbelegung und hat die drei Schritte im Kopf:

1. Prüfen
2. Rufen
3. Drücken


Grafik und ausführliche Anleitung.

Und den Kino-Spot mit Kaya Yanar findet ihr hier - 90 Sekunden mit Spaß für die Sache!

Text: T. Bauer


Gut vorbereitet auf Indien!

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So fühlten sich die 15 Schüler/-innen des Gymnasiums Bayreuther Straße und des Gymnasiums Sedanstraße nach dem intensiven Vorbereitungsseminar, das von AFS Mitarbeiterin, Frau Claudia Drautzburg und ihrer Tochter durchgeführt wurde.

Das Seminar beinhaltete viel mehr als nützliche Tipps, die in jedem Reiseführer nachzulesen sind. Die Schüler/-innen lernten viel über die Bewohner des Landes, die zahlreichen ethnische Gruppen, die vielen Sprachen, die verschiedenen Religionen, wichtigsten Feiertage. Sie setzten sich auch mit Problemen des Landes auseinander, mit denen sie in Indien direkt konfrontiert werden: Armut und Umwelt. Dazu setzte das AFS Team aufschlussreiches und anschauliches Filmmaterial ein.

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Die Schüler/-innen hatten auch die Möglichkeit mehr über die Stellung der indischen Familie zu erfahren und diese mit eigenen Vorstellungen abzugleichen. Wie gehen Familien in Indien mit Tabuthemen um? Wie gehen wir mit Themen wie Liebe, Trinken, Rauchen in unseren Familien um? Gibt es eine klare Rollenverteilung in indischen Familien? Gibt es diese auch bei uns?

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Besonders spannend wurde es als den Schüler/-innen indisches Essen angeboten wurde. Aber wie esse ich mit den Händen? Nach einer kurzen Einführung, konnten unsere Schüler/-innen dann die kulinarischen Köstlichkeiten Indiens auf für sie ungewöhnliche Art und Weise probieren.

Die Schüler/-innen erhielten wichtige Informationen über das Schulsystem und das Schulleben, das Ihnen helfen wird, sich an unserer indischen Partnerschule schnell zurechtzufinden. Das Thema Kleidung in Schule und Freizeit war eines der letzten Themen auf der Tagesordnung. So rundeten das Anziehen eines Saris und die Bemalung der Hände mit Henna den Workshop ab.

Gut vorbereitet? Ja, das sind wir dank AFS.

Text: B. Gößmann
Bilder: C. Drautzburg/AFS


Auch in diesem Jahr wieder viele erfolgreiche DELF-Absolventen!

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Wieder einmal haben viele Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen im Frühjahr an den DELF-Prüfungen teilgenommen. Es waren es 26 an der Zahl, die sich in verschiedenen Niveaustufen dem Französisch-Test des Institut Français unterzogen.

Alle Prüflinge unserer Schule haben die Prüfungen bestanden und dabei zum Teil hervorragende Ergebnisse erzielt.
Die meisten Punkte hatten in diesem Jahr Vincent Boecker (Niveau A2, 95/ 100 Punkten), Moritz Pasch (A1, 94/100 Punkten) und Sahel Ghaderi (A2, 93/ 100 Punkten).

Besonders hervorzuheben ist Sawwa Altmann, der bereits in Jahrgangsstufe 8 die DELF-Prüfung der Stufe B1 gemacht hat, die eigentlich für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 vorgesehen ist.

Herzlichen Glückwunsch an alle! Macht weiter so!

Text/ Bild: C. Heinrichs


Eine besondere Einladung zum Gespräch

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„Alles was man über Indien sagt, ist richtig, aber das Gegenteil stimmt auch“
... pflegt der deutsch-indische Berliner Autor Rajvinder Singh über sein Herkunftsland zu sagen.

Um dies fassbar zu machen, stellte er uns am Freitag, den 11. September 2015, in der Aula des Gymnasiums Bayreuther Straße einige ganz besondere Gäste vor:

Frau Dr. Yashodhara Mishra, eine namhafte indische Autorin. Die stille Frauenrechtlerin trug eine Ihrer Erzählungen vor und beantwortete Fragen rund um das Thema "Frau-Sein in Indien".

Herrn Satyananda Mishra IAS, einen ehemaligen Staatssekretär, der als "Beauftragter für das Recht auf Information" sich auch persönlich aktiv sozial in der indischen Gesellschaft engagiert hat. Als ein außerordentlich heller Geist und rationaler Rebell im hohen Staatsdienst war Herr Mishra maßgeblich daran beteiligt, die großen politischen Parteien in Indien dem Informationsfreiheitsgesetz unterzuordnen. Herr Mishra brachte den Zuhörern die herrschenden Strukturen im heutigen Indien anschaulich nahe.

Text: Appenzeller/Singh
Bild: B. Gößmann


Australien 2015 – Erfahrungsberichte

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Leben in den Gastfamilien


Alle Gastfamilien waren sehr gastfreundlich und haben uns sehr freundlich aufgenommen. Auch der Empfang war bei allen sehr schön und wir haben uns schnell wohl gefühlt und eingelebt.

Die meisten hatten ein eigenes Zimmer oder sogar Stockwerk, andere mussten sich mit ihrem Austauschpartner ein Zimmer teilen. Dies war aber überhaupt kein Problem, da wir uns super verstanden haben, auch untereinander. Mit den Gastfamilien haben wir sehr schöne Ausflüge gemacht z.B. waren einige am Strand, am Great Barrier Reef, Port Douglas etc. Und viele von uns waren sogar in Sydney.
Die meisten Austauschpartner hatten Geschwister, die auch sehr nett und freundlich waren. In Englisch haben wir uns alle verbessert, da die Familien uns meistens korrigiert haben, wenn wir etwas falsch gesagt haben.
Text: Marlon Giaquinto

Die BSHS


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Von den sechs Wochen Aufenthalt haben wir vier Wochen die Brisbane State High School (BSHS) besucht. Die Schuluniform ersparte uns den morgendlichen Blick in den Kleiderschrank und wir konnten ausgeschlafen jeden Morgen um 9.00 Uhr zum Unterrichtsbeginn erscheinen. In der Schule arbeiten alle Schüler mit Tablet oder Laptop und im Unterricht werden generell sehr viele technische Hilfsmittel eingesetzt. Die Schule erstreckt sich über zwei Campus und ist mit ca. 3000 Schülern deutlich größer als das GymBay. Anders als in Deutschland, können die Australier auch Fächer wie Film&TV, Tanzen, etc. wählen.

In der letzten Schulwoche haben wir mit allen Austauschschülern zwei Ausflüge gemacht.
Der erste Ausflug ging nach Dream World, einem Freizeitpark an der Gold Coast, welcher sehr viel Spaß gemacht hat.

Der zweite ging zum EKKA. EKKA ist eine Art Kirmes mit Fahrgeschäften, Tiershows und Wettbewerben, die einmal im Jahr für eine Woche stattfindet.
Text: Franziska Früh, Isabel Klein, Sahel Ghaderi und Celina Reinhold

Ausflüge


In den 6 Wochen, die wir in Australien waren, hatten wir die ersten 2 Wochen Ferien.
In den Ferien haben wir alle viele tolle Ausflüge mit unseren Gastfamilien gemacht, zum Beispiel waren viele von uns auf Mt Cootha, von da aus hatte man eine fantastische Aussicht und man konnte sich sehr gut einen Überblick über Brisbane verschaffen. Man konnte sehen wie groß Brisbane ist und bei Nacht hat die ganze Stadt noch mal größer gewirkt.
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Viele von uns sind auch mit ihren Gastfamilien zur Gold Coast gefahren, manche sind dort ein paar Tage geblieben. An der Gold Coast konnte man viele schöne Dinge machen, man konnte im Surfers Paradise auf den „Skypoint“gehen, das ist mit 77 Stockwerken das höchste Wohngebäude der Welt, und von dort hatte man einen unglaublichen Ausblick, oder man konnte shoppen gehen. Man konnte aber auch an den Strand gehen und an guten Tagen im Meer schwimmen, oder man konnte nach Seaworld fahren.
Wenn man shoppen wollte konnte man auch einfach nach Southbank fahren oder direkt nach der Schule zu Fuß hingehen, dort gibt es viel schöne Geschäfte und sehr leckeres Eis, außerdem gibt es einen kleinen unechten Strand an dem man schwimmen gehen kann.
Text: Nina Albrecht

Ausflug nach Stradbroke Island


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Die Freizeit, die wir hatten, haben unsere Gastfamilien so vielseitig wie möglich probiert zu gestalten. In den ersten beiden Wochen, in denen wir noch Ferien hatten, haben wir auch mal größere Ausflüge gemacht. Ich z.B. war unter anderem für 3 Tage auf Stradbroke Island, unter den Aussies auch Straddie genannt, und habe dort so viele Tiere in freier Wildbahn gesehen, wie ich es mir selbst nie erträumt hätte. In dem klaren Wasser haben wir ganz viele Wale, eine Schildkröte und einen Rochen und sogar Delphine mit Babys gesehen! Auf einem kleinen Stück Wiese, neben einem Weg der zu einer Aussichtsplattform führte, haben wir plötzlich zwei wilde fressende Kängurus gesehen, die sich kein bisschen an uns Menschen störten, obwohl wir gar nicht so weit weg waren.

Das alles haben wir an nur einem Tag gesehen und mein Gastvater Bob hat gesagt, dass selbst er all diese Tiere noch nie an einem Tag gesehen hat. Am Abend haben wir uns dann noch zu guter Letzt auf die Suche nach den unglaublich süßen Koalas gemacht und wenn man genau hingeguckt hat, hat man sogar welche ganz oben im Baum gesehen. Schon allein diese 3 Tage zu Beginn, haben mir diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Text: Julia Henning

Sydney


Sydney
In diesem Abschnitt berichte ich euch über mein Wochenende in der größten Stadt Australiens, Sydney...

Als mein Koffer gepackt war ging es, zusammen mit meiner Gastfamilie, auf nach Sydney. Nach nur einer Stunde Flug und 30 min. Fahrt im Taxi waren wir schon im Hotel angekommen. Am nächsten Morgen ging es dann direkt los. Zunächst haben wir die Innenstadt besichtigt und ich war erstaunt, wie riesig die Gebäude sind. Unsere zweite Station, war das Opernhaus und die Harbour Bridge. Vom Schiff aus hatte man eine unglaubliche Sicht auf die Stadt von Sydney, insbesondere auf das Opernhaus ( Siehe Foto ). Die ganze Atmosphäre war besonders. Am Abend kam dann noch ein kleines Highlight, das IMAX. Das IMAX , in Sydney, hat den größten Bildschirm der Welt, mit einer Höhe von 29.7 Metern und einer Breite von 35.7 Metern. Kein Wunder, dass es bei der Größe nur ein Kinosaal im gesamten Kino gibt. Der darauffolgende Tag war dann leider schon der Tag der Abfahrt.
Text: Lukas Sturm

Leitung (Text/ Bild): A. Keunecke, C. Heinrichs


Und wieder einmal hat das Toilettenprojekt zugeschlagen!

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Zusätzlich zu dem Ganzkörperspiegel, der schon vor den Sommerferien auf dem Mädchenklo installiert wurde, bekamen die Mädchen letzte Woche eine "Tafelwand". Diese ist eine mit Tafelfarbe gestrichene Wand, so dass nun mit Kreide darauf gemalt und Gemaltes beliebig wieder entfernt werden kann.

Die neue Errungenschaft soll Schmierereien vorbeugen und für ein besseres Wohlfühlvermögen sorgen.

Aber nicht nur die Mädchen können sich für ihre Toilettenräume stark machen. Du bist ein Junge und nicht ganz zufrieden mit dem, wie es jetzt ist? Dann komm doch mal dienstags in der SV-Pause, ab 13 Uhr im SV-Raum (E064) vorbei.

Wir freuen uns auf dich,
deine Schülervertretung!

Text/ Bild: Milena Bremer


Deutsch-chinesischer Schüleraustausch 2015 – Das Jahr des Löwen!

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Eigentlich ist 2015 das Jahr des Schafes/der Ziege im chinesischen Kalender, aber 20 Schüler/-innen der No. 1 Middle School Wuhan, China, und ihre deutschen Partner/-innen machten es zum Jahr des Löwen.

Im Rahmen des diesjährigen deutsch-chinesischen Schüleraus-tausches arbeiteten die Jugendlichen an einem interkulturellen Kunstprojekt: „Was bedeutet Kunst für mich/dich?“

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Kunstlehrerin Frau Osgood leitete die Projektarbeit, in der die Schülerinnen den symbolträchtigen Bergischen Löwen mit dem chinesischen Löwen zu einem gemeinsamen interkulturellen Kunstobjekt verbanden. Die Schülerinnen benutzen unterschiedliche Techniken und erstellten gemeinsam zwei Löwenbilder.

Ein Löwe wird zukünftig sein Revier in der chinesischen Schule haben, der zweite wird zwischen den beteiligten drei Wuppertaler Schulen wandern: Gymnasium Am Kothen, Wilhelm Dörpfeld Gymnasium und Gymnasium Bayreuther Straße.

Bereits im Frühjahr machten sich die deutschen Schüler/-innen auf nach China um mehr über das dortige Alltagsleben, die Menschen sowie über chinesische Kunst zu erfahren. Nun hatten ihre chinesischen Partner/-innen Gelegenheit, das Leben in den Familien, in der Schule, in Wuppertal kennenzulernen.

Das Thema Kunst spielte immer wieder eine Rolle, ob im Skulpturenpark Waldfrieden, im Museum Ludwig in Köln oder auch in der gegenwärtigen Ausstellung CHINA 8 im Düsseldorfer NRW Forum.
Die deutschen und chinesischen Schüler/-innen können auf weitere viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken: ein lehrreicher Rundgang durch die Stadt Wuppertal und eine Drachenbootfahrt auf dem Beyenburger Stausee.

Austauschprogramme und Schulpartnerschaften fördern die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. In diesen Begegnungen erwerben Schüler/-innen interkulturelle Erfahrungen, die für ihre persönliche und berufliche Entwicklung immer wichtiger werden. Daher fördert das Auswärtige Amt eine Vielzahl an Aktivitäten im Bereich des schulischen Austausches. Dieses deutsch-chinesische Austauschprojekt auch weitere Projekte (Israel und Indien) werden vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD)unterstützt.

Text: Birgit Gößmann und Angela Middendorf
Foto: Vivien Osgood


Sprachzertifikate von Cambridge (FCE)

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Dieses Frühjahr haben wieder mehrere unserer Schülerinnen und Schüler (JS9+10) nach mehrmonatiger Vorbereitung in einer AG erfolgreich eine Prüfung für das Sprachzertifikat Cambridge English First (FCE) abgelegt.

Das Zertifikat (auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) bescheinigt, dass die Schülerinnen und Schüler mündlich und schriftlich in der englischen Sprache so effektiv kommunizieren können, dass sie in der englischsprachigen Welt leben, studieren und arbeiten können.

Es wird weltweit von unzähligen Institutionen und Unternehmen anerkannt. Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge!

Text/ Bild: M. König