Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Khachapuri! - eine Georgienreise

Vom 22.05.2018

Reise, Ankunft und Kirchen

Zu Ostern waren wir als Schülergruppe zu fünft zwei Wochen lang in Georgien.
Georgien liegt nordöstlich der Türkei am Schwarzen Meer, welches wir während des vier stündigen Flugs überquerten. Nach der herzlichen Begrüßung durch die georgischen Austauschschüler am Flughafen fuhren wir erst mal zu Mc Donalds, um uns für die kommende Tour zu stärken. Mit dem Bus fuhren wir zur ersten Kirche, welche idyllisch von einem Fluss umschlängelt wurde. Dann fuhren wir zu weiteren Exemplaren und über Schlaglöcher und an Kühen vorbei nach Tbilissi, unserem Reiseziel und der Hauptstadt.

Verkehrschaos, Großstadtcharme und Kirchen

Besonders positiv überraschten uns die sympathischen Familien, die uns liebevoll aufnahmen.

Herzlich,Gastfreundlich und familiär wurden wir auch in der Robert Schumann European School in Tbilissi empfangen. Diese besuchten wir drei Tage die Woche von 9 bis circa 12 Uhr. Von dort aus und an den anderen Tagen unternahmen wir Ausflüge zu kulturellen Stätten, wie z.B. Kirchen. Kirche und Glaube sind anders als in Deutschland maßgeblich für die georgische Identität. Wir waren überrascht, dass unsere Austauschschüler uns über die Kulturgeschichte Georgiens und die orthodoxe Kirche viel erzählen konnten.
Die Hauptstadt überzeugte uns kulinarisch mit Khachapuri und Khinkali (unbedingt probieren). Rund um die Uhr sind die Straßen belebt und munter – es herrscht buntes Treiben; der Verkehr lärmt und im Chaos werden Verkehrsspuren (wenn vorhanden) nicht beachtet. Jeder fährt, wie er lustig ist.

Begegnung, Austausch und Kirchen

Viele Georgier schätzen traditionelle Werte wie die Ehe, das Land und den Glauben. Diese Werte haben einen höheren Stellenwert als bei uns. Außerdem sind viele Georgier gen Westen und zum Fortschritt hin orientiert. Vor diesem Hintergrund waren die Begegnungen sowohl aufschlussreich als auch kontrovers. Besonders schön ist, dass einige enge Freundschaften entstehen konnten und wir uns auf das Wiedersehen in Deutschland freuen.


Also: fahrt nach Georgien, denn es ist kulturell, landschaftlich und geschichtlich mehr als einen Besuch wert!

... nachvamdis!


Text/ Bilder: Ella Otterbach und Fabian Dreifert (Abiturjahrgang 2018)

Bernd Spira